Freitag, 1. Juni 2012 00:49 Uhr

„Bauer sucht Frau“: Für Fritz ist die Brautschau schon wieder zu Ende

Erst zu Pfingsten gab es den Aufruf der 16 neuen Kandidaten von ‚Bauer sucht Frau‘ und Tage später fliegt Fritz H., „der zärtliche Ziegenwirt“ aus der Oberlausitz schon wieder raus. Denn nach Informationen der ‚Bild‘-Zeitung war der 28-Jährige Bauer bis 2005 Mitglied der rechtsextremen NPD. Bis Anfang 2012 soll er dem Blatt zufolge auch der ausländerfeindlichen DSU angehört haben.

RTL hat sofort reagiert und den jungen Mann aus der Show genommen.

Der 28-Jährige lebt allein in einem 200 Jahre alten Bauernhaus. Vor zwei Jahren übernahm Fritz das kleine Anwesen und versucht jetzt, sich den Traum vom eigenen Bauernhof zu erfüllen. Fritz arbeitet nebenbei als Lohnbauer und „bekommt manchmal ergänzend Hartz IV“, hieß es im Bewerbungstext von RTL etwas nebulös.

Der junge Mann erklärte: „Als ich 16 war, habe ich mich der NPD angeschlossen. Ich hatte Hauptschulabschluss, war frustriert und suchte nach Anerkennung. Die erhielt ich dort. Ich nahm an Demonstrationen teil, war Ordner. Außerdem war ich im Sicherheitsdienst der NPD tätig. Das ist meine Vergangenheit, heute denke ich nicht mehr so, halte die Ziele der NPD für nicht vertretbar.“

Seit über drei Jahren ist Fritz solo. Bisherige Beziehungen scheiterten, weil die meisten Frauen nicht mit seinem genügsamen und einfachen Lebensstil klar kamen. Nun muß er ohne RTL-unterstützung klar kommen.

Foto: RTL

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