Montag, 22. November 2010 22:16 Uhr

„Bauer sucht Frau“: Tränen, ein Streit und ein Kälbchen zum Abschied

Köln. Das passierte in der heutigen Folge von „Bauer sucht Frau“ uf RTL: Die Hofwoche geht zu Ende. Bei Gerhard, Harald und Willy ist der letzte gemeinsame Tag mit ihren Frauen angebrochen. Willy, der lustige Ackerbauer, will Rosi das Melken beibringen. Und die resolute Rheinländerin meistert die Aufgabe mit Bravour. „Rosi wäre wirklich eine prima Bäuerin. Ich möchte schon, dass sie hier bleibt“, wünscht sich der 49-Jährige. Und um herauszufinden was Rosi fühlt, überrascht er die Imbiss-Köchin mit einem idyllischen Picknick. „Ich mag dich wirklich gern. Ich finde du bist genau das, was zu mir passt“, gesteht Willy. Rosi ist gerührt: „Du bist echt ein lieber Kerl und ich komme gern zurück. Ich habe dich doch auch gern.“

Glücklich fallen sich die beiden in die Arme und küssen sich. Kurz vor ihrer Abreise will Willy Rosi noch einen Blumenstrauß überreichen. Doch als er der 45-Jährigen die Sonnenblumenstrauß zeigt springt sie weinend auf und rennt weg. Verdutzt bleibt der Ackerbauer zurück. Später erklärt Rosi: „Mir fällt der Abschied so schon schwer genug. Und dass du mir auch noch meine Lieblingsblumen schenkst, das hat mich einfach umgehauen.“

Auch bei Harald ist der letzte Tag der gemeinsamen Zeit mit seiner Janet (26) angebrochen. Der charmante Schweinebauer entführt die gebürtige Kubanerin an einen romantischen See. Nach einem erfrischenden Bad fasst sich der 44-Jährige ein Herz und gesteht: „Ich habe mich wirklich in dich verliebt. Du wärst meine absolute Traumfrau. Ich wünsche mir sehr, dass Du wiederkommst.“ Janet reagiert verhalten: „Ich mag dich sehr gern, weil du ein sehr guter Mensch bist. Aber ich bin lieber vorsichtig. Ich brauche Zeit meine Gefühle wirken zu lassen. Aber ich komme auf jeden Fall wieder.“ Zum Abschied schenkt Harald Janet noch ein Kälbchen, damit sie immer einen Grund hat wiederzukommen. Harald: „Die Woche mit der Janet war die schönste Zeit, die ich jemals erlebt habe.“

Weniger harmonisch verläuft der letzte gemeinsame Tag bei Gerhard und Barbara. Der rüstige Hühnerwirt hat einen Ausflug zum Spitzberg geplant. Doch die gelernte Melkerin hat keine Lust die schöne Aussicht zu genießen. Gerhard stellt die 59-Jährige zur Rede: „Barbara, du bist immer so ein bisserl Verhalten. Ich habe so die Empfindung, dass bei Dir die Zuneigung von dir zu mir fehlt.“ Kühl wie immer reagiert die Thüringerin: „Sowas muss wachsen. Das kommt nicht von allein. Ich bin halt ein bisschen kalt.“

Doch dem rüstigen Hühnerwirt fehlt die Zärtlichkeit: „Nur so nebeneinander leben, das kann ich nicht.“ Zurück auf dem Hof fühlt Gerhard Barbara noch mal auf den Zahn. Er will endlich wissen woran er bei ihr ist. „Ich habe dich schätzen gelernt. Aber du hast nie etwas erwidert sondern kalt abgewiesen.“ Barbara wird wütend: „Jetzt musst du erst Mal deine Zähne machen lassen und dann kannst du auf Brautschau gehen. Ab und zu die Fingernägel kannst du auch mal saubermachen. Man muss ja Appetit auf einen Menschen kriegen.“

Mit diesen harten Worten hat Barbara Gerhards Stolz verletzt. Er wird laut: „Das ist meine Art. Ich kann mit diesen Händen zu jedem Ball gehen und ich werde das auch. Das ist der Stolz meines Berufes. Ich wäre stolz darauf, wenn eine Frau mit solchen Händen zu mir käme.“ Barbara später: „Mit diesen Fingern soll er anfassen wen er will – mich nicht!“ Trotz des Streites kullern dem Hühnerwirt beim Abschied auf dem Bahnhof ein paar Tränen die Wangen herunter. Hatte er sich doch mehr erhofft. Doch der 68-Jährige gibt die Hoffnung auf die große Liebe nicht auf und schreibt einen Brief an Sigrun, die er auch beim Scheunenfest kennengelernt hat, und lädt sie zu sich auf den Hof ein.

Johannes (39), der romantische Biobauer, freut sich auf die gemeinsame Hofwoche mit Anja. Mit einer Kutsche holt er die blonde Lageristin ab. Kaum angekommen, verwöhnt er die 28-Jährige direkt mit einem selbstgekochten Essen. Es gibt Bratwurst, Kartoffelpüree und Sauerkraut. Anja ist beeindruckt und hat Hunger für zwei mitgebracht. Gutgelaunt und in bester Flirtlaune verputzen die beiden ihre erste gemeinsame Mahlzeit. Johannes ist glücklich: „Ich bin stolz eine so schöne Frau an meiner Seite zu haben.“

Auch Martin, der schüchterne Schwabe, hat sich für die Abholung seiner Jenny etwas besonders ausgedacht. Mit dem Trecker fährt der 29-Jährige, der noch nie eine Freundin hatte, nervös zum Bahnhof: „Ich habe schon Schmetterlinge im Bauch und hoffe das es der Jenny genauso geht.“ Glücklich fallen sich die beiden in die Arme. Die Hofwoche kann beginnen…

Fotos: RTL
Alle Infos zu „Bauer sucht Frau“ im Special bei RTL.de.

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