Samstag, 31. August 2019 10:21 Uhr

Bebe Rexha und das Problem Altersdiskriminierung

Foto: Warner Music

Bebe Rexha (30) findet es wichtig, das Problem des Alterns innerhalb der Musikindustrie zu „beleuchten“. Die 30-jährige Sängerin äußert sich seit langem offen über ihre eigenen Erfahrungen mit Body-Shaming und Altersdiskriminierung. So prangerte sie zuvor an, Designer hätten sich geweigert, sie für die Grammy-Verleihung einzukleiden, weil sie Größe 40 trägt.

Außerdem offenbarte sie, ein Musik-Verantwortlicher habe ihr gesagt, sie sei „zu alt, um sexy zu sein“. Nun erklärte Bebe, nicht als diejenige gesehen wollen zu werden, die sich immer „beschwert“, es allerdings wichtig zu finden, dass sich mehr Menschen zu dem Problem äußern, die aufgrund ihres Aussehens, Alters oder Hintergrunds unnötigerweise beurteilt wurden. Nur dann könne es „hoffentlich mit der Zeit besser werden“, wie Rexha ‚People‘ verriet.

„Ich möchte einfach in der Lage sein, mich zu äußern und es einfach zu beleuchten, weil es schon so lange passiert und es leider immer passieren wird, so ist einfach das Leben: Man wird nie etwas komplett in Ordnung bringen können, aber man kann es beleuchten und hoffentlich wird es dann mit der Zeit besser“, erklärte die Blondine der Zeitschrift.

Am liebsten ohne Make Up

„Egal, ob es eine Frau oder ein Mann ist, wenn sie einen Job annehmen und sie gut sind und ihn rocken, egal, was oder wer sie sind, dann sollten sie die Chance bekommen. Sie sollten nicht danach beurteilt werden, wie sie aussehen oder wie alt sie sind oder woher sie kommen.“

Die ‚I’m A Mess‘-Sängerin gab allerdings zu, sich zu äußern sei hart, da jeder, sie selbst eingeschlossen, von den Erwartungen, in den Augen der Gesellschaft „schön“ sein zu müssen, verletzt worden sei. Hätte sie die Wahl, würde sie auf der Bühne kein Make-up tragen, wie Bebe auch offenbarte: „Ich würde gerne ohne viel Make-up auf die Bühne gehen. Ich trage gerne viele falsche Wimpern und male meine Lippen nach.“

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