Montag, 16. Januar 2012 17:02 Uhr

Ben Kingsley: „Aufhören? Da müsste man mich schon erschießen!“

München. Anders als viele seiner Kollegen schaut Ben Kingsley seine alten Filme immer wieder gern an: „Ich liebe es! Es ist ein außergewöhnliches Erlebnis, auf seine eigene Chronologie zurückblicken zu können“, verrät der Oscar-Preisträger im TELE 5-Interview. An Ruhestand denkt der 68-Jährige aber noch lange nicht: „Ich habe nicht vor aufzuhören – da müsste man mich schon erschießen!“

Einer von Kingsleys Lieblingsfilmen ist ‚Gandhi‘, (läuft am 29. Januar, 20.15 Uhr, TELE 5), der dem Briten Starruhm und mehrere Auszeichnungen einbrachte, u. a. Golden Globe und Oscar: „Das Wunderbare an Mahatma Gandhi ist doch, dass er so einzigartig war. Es gibt keine andere Rolle, die man mit ihm vergleichen kann. Deshalb musste ich mir nach dem Film auch keine Gedanken darüber machen, in eine Schublade gesteckt und nur noch typengerecht besetzt zu werden“. Auch seinen deutschen Synchronsprecher Peter Matic, der Kingsley in fast in allen seinen Filmen die Stimme lieh, schätzt der 2001 in den Ritterstand erhobene Brite: „Ich habe ihn auch schon ein paar mal getroffen. Er macht einen wunderbaren Job.“

Kingsley, der mit einer 30 Jahre jüngeren brasilianischen Schauspielerin in vierter Ehe auf einem Landsitz bei Oxford lebt, spricht in dem Interview auch über sein kürzlich gestorbenes Huhn, das er wie ein Haustier behandelte: „Inzwischen haben wir drei neue Hühner, aber Ethel war nun mal etwas ganz Besonderes. Ich konnte sie in die Luft werfen, und sie flog jedes Mal zu mir zurück, damit ich es wiederhole. Das lassen sich unsere neuen Hühner nicht gefallen, aber sie können gut Eier legen“, schmunzelt er.

In den deutschen Kinos ist Ben Kingsley ab 9. Februar 2012 in Martin Scorseses Fantasy-Epos ‚Hugo Cabret‚ zu sehen. (ots)

Foto: wenn.com

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