10.10.2018 09:48 Uhr

Benedict Cumberbatch: „Unsere Selbstironie ist unschlagbar!“

Der britische Hollywood-Export Benedict Cumberbatch plauderte jetzt über den britischen Charakter und darüber, was es bedeutet, sich Zeit zu nehmen.

Nie ohne Gattin Sophie Hunter auf dem Teppich unterwegs: Benedict Cumberbatch. Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

So erklärte der 42-jährige Träger des Ritter-Titels „Commander of the Order of the British Empire“ was für ihn als typisch britisch gilt. Dem Magazin ‚Madame‘ sagte Cumberbatch: „Unsere Selbstironie ist unschlagbar! Schwer zu bezweifeln, dass wir eine besondere Form des Humors haben.“ Eine Charaktereigenschaft, die er auch bei seinem deutschen Kollegen Edward Berger wiederfand. „Edward Berger, der deutsche Regisseur von ‚Patrick Melrose‘, hat mich derart begeistert, wie sehr er jede Facette des britischen Humors intus hat, gerade die schrecklichsten, absonderlichsten, hinterhältigsten, doppelzüngigsten Seiten, die meine Figur ausmachen, die besessen davon ist, sich selbst zu vergiften. Edward hat das besser drauf als die meisten Engländer.“

Er wollte Sprachen lernen

Als junger Mann hat der ‚Avengers‘-Star übrigens zwei Jahre als Englischlehrer in einem buddhistischen Kloster verbracht. Dort lernte er zwei Dinge: Geduld und wie man meditiert. „Man lernt nichts anderes dabei, als im Moment zu sein. Zeit hat so eine poetische Komponente, sie gilt es zu genießen, nicht, sie mit zu vielem gleichzeitig zuzumüllen. Unsere Hirne und unser Wesen sind dafür nicht gemacht“, erklärt der Brite.

Eines hat der Star nie geschafft: „Beschämenderweise bin ich nie dazu gekommen, eine andere Sprache zu lernen. Und das wäre wirklich mein Ziel: Französisch, Italienisch lernen und richtig gut Klavier spielen können.“

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