Freitag, 29. März 2019 18:38 Uhr

Benjamin Piwko bei „Let’s Dance“: Heißes Knistern gehört dazu

Benjamin Piwko und Isabell Edvardson. Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius Verwendung der Bilder für Online-Medien ausschließlich mit folgender Verlinkung: "Alle Infos zu "Let´s Dance" im Special bei RTL.de: https://www.rtl.de/cms/sendungen/lets-dance.html

Premiere bei „Let’s Dance„: Der erste gehörlose Kandidat Benjamin Piwko begeistert Jury und Publikum zugleich. Der Schauspieler („Tatort„) und Sportler, der mit fünf Jahren mit Kampfkunst begann und eine Kampfsportschule führt, möchte zeigen, dass man Musik nicht unbedingt hören muss, um dazu tanzen zu können.

Benjamin Piwko bei "Let's Dance": Heißes Knistern gehört dazu

Benjamin Piwko und Isabell Edvardson. Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Wenn er wie heute Abend mit seiner Tanzpartnerin Isabel Edvardsson (36) über das Parket wirbelt, spürt Benjamin Pinkow, der als Baby durch einen Behandlungsfehler sein Gehör verlor, von den Vibrationen im Studio nichts. „Den Takt erkenne ich an Isabels Bewegungen“, weiß er sich zu helfen.

Benjamin Piwko bei "Let's Dance": Heißes Knistern gehört dazu

Benjamin Piwko und Isabel Edvardsson tanzen einen Langsamen Walzer. Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

„Was ist eigentlich Musik?“

Seine Frau, die im Moment noch in Amerika lebt, ist sein größter Fan, wie er im Gespräch mit dem Hamburger „Closer“-Magazin verrät: „Sie ist sehr stolz auf mich, schaut sich alle Folgen online an mit unseren Freunden in den USA. Wir facetimen mehrfach täglich, und ich schicke ihr Videos.“ Er fügt freudig hinzu: „Derzeit ist sie ja noch dort, aber sie kommt bald nach Deutschland, um mich anzufeuern.“

Eifersucht gibt es bei dem Ehepaar nicht: „Nein, wir unterstützen uns gegenseitig, und es ist ja alles nur Show. Auch als Schauspieler komme ich Frauen manchmal sehr nah – das gehört zum Beruf dazu.“ Und ergänzt ganz gelassen: „Wenn es zwischen uns auf der Tanzfläche knistert, machen wir einen guten Job. Außerdem ist Isabel glücklich verheiratet und hat einen kleinen Sohn.“

Benjamin Piwko bei "Let's Dance": Heißes Knistern gehört dazu

Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Mit seinem Schicksal hat sich der Sportler abgefunden: „Es wäre gelogen zu sagen, dass es mich nie stört. Natürlich frage ich mich manchmal: Was ist eigentlich Musik? Aber es bringt ja nichts, darüber nachzudenken. Ich habe das akzeptiert und bin sehr glücklich.“

Obwohl er die Musik nicht hören kann, sieht er sich nicht im Nachteil gegenüber den anderen Kandidaten: „Ich kann zwar nicht hören, dafür umso besser sehen und Menschen „scannen“ und einschätzen. Wer sagt, ich sei behindert, spinnt. Ich habe eher eine Art Superpower! Ich hoffe, ich komme bei „Let’s Dance“ weit – mir ist es wichtig zu zeigen, dass alles möglich ist.“

Alle Infos zu „Let´s Dance“ im Special bei RTL.de

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