Freitag, 19. Februar 2010 11:25 Uhr

Berlinale: Buhrufe, Jubel und Applaus für „Jud Süss“

Gestern war auf der Berlinale die Premiere von „Jud Süss – Film ohne Gewissen“ von Oskar Roehler (‚Elementarteilchen‘) und es gab Buhrufe, Jubel und Applaus Bei der Pressevorführung am Nachmittag äußerten anwesenden Journalisten ebenfalls ihren Unmut.

Der Film zeigt, wie 1940 das antisemitische Propagandawerk ‚Jud Süß‘ von Veit Harlan entstand und wieviel Einfluss NS-Propagandaminister Joseph Goebbels auf das Projekt nahm.

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Regisseur Oskar Roehler, die Produzenten Franz Novotny und Markus Zimmer, sowie die Hauptdarsteller Tobias Moretti, Martina Gedeck, Moritz Bleibtreu, Justus von Dohnányi und Armin Rohde wurden nach der Vorführung bejubelt. Die begeisterten Zuschauer feierten besonders Hauptdarsteller Tobias Moretti für seine außerordentliche Leistung mit stürmischem Beifall. Moritz Bleibtreu spielt Goebbels zu sehr als Clown.
Der Tele München Geschäftsführer Dr. Herbert Kloiber, Markus Zimmer, Geschäftsführer von Concorde Filmverleih und die österreichische Produktionsfirma Novotny&Novotny Filmproduktion luden zu einem anschließenden Empfang, bei dem über den Film heiß diskutiert wurde.
Unter den Gästen waren Jan Josef Liefers, Til Schweiger, Heike Makatsch, Fatih Akin, Joseph Vilsmaier, Margarethe von Trotta, Anna Loos, Sebastian Koch und Thomas Gottschalk.

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Fotos: Concorde-Film

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