05.12.2019 10:21 Uhr

Berliner Pandas: Jetzt war der Nikolaus da

Zoo Berlin

Was gibt es bei den Berliner Pandas zu Nikolaus? Natürlich stehen bei den gut drei Monate alten Panda-Jungtieren keine Schokolade oder sonstige Leckereien auf dem Speiseplan – auch am Nikolaustag sorgt ausschließlich Muttermilch für die nötige Energie.

Während Panda-Mutter Meng Meng (6) ihren Bambus genießt, arbeiten die beiden Zwillinge (5.800 g und 5.560 g) in ihrer kurzzeitigen Zweisamkeit im Pandabett eifrig an der Fortbewegung. Nicht nur das Hochstemmen mit den Vorderbeinen gelingt mittlerweile recht routiniert, auch die Hinterbeine helfen so langsam bei den ersten Schritten mit.

Berliner Pandas: Jetzt war der Nikolaus da

Zoo Berlin

Zur Geschichte

Im Zoo Berlin leben seit Sommer 2017 Deutschlands einzige Große Pandas. Am 31. August 2019 hat Panda-Dame Meng Meng zwei Baby-Pandas (Gewicht: 186 g und 136 g) zur Welt gebracht. Der Vater Jiao Qing (9) ist an der Aufzucht – wie für Große Pandas typisch – nicht beteiligt. Nach der letzten Zählung des weltweiten Bestandes geht man von nur noch etwa 1.864 ausgewachsenen Großen Pandas im natürlichen Lebensraum aus. Daher wird der Panda auf der Roten Liste für bedrohte Arten der Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet eingestuft.

Der Zoo Berlin zahlt eine jährliche Leihgebühr für die seltenen Bambusbären, welche zu 100 Prozent in den Artenschutz fließt. Mit dem Beitrag wird Zucht, Schutzmaßnahmen und Wiederauswilderung der Großen Pandas finanziert. Pate der beiden Pandas Meng Meng und Jiao Qing ist die Berliner Volksbank.

Panda-Mutter Meng Meng und ihre Jungtiere wachsen hinter den Kulissen im Pandastall auf. Für Zoo-Besucher sind die Panda-Zwillinge – je nach Entwicklung – leider frühestens Anfang 2020 zu sehen.

Berliner Pandas: Jetzt war der Nikolaus da

Zoo Berlin