Dienstag, 30. März 2010 13:52 Uhr

Beth Ditto: „Früher habe ich mehr gestohlen“

‚Gossip‘-Frontfrau Beth Ditto (29) hat zugegeben, sich als Kind des öfteren in Wohltätigkeitsläden zu Klamotten verholfen zu haben. Die Wuchtprumme sieht nicht stillschweigend über ihr Verhalten hinweg, gesteht jedoch, dass sie trotz ihres Vermögens sogar heute noch den Drang zu klauen unterdrücken muss.

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„Es fällt mir schwer, nicht zu kaufen oder zu klauen. Wenn ich etwas will, muss ich es haben. Aber jetzt nicht mehr“, erzählt der grelle Rotschopf der US-Zeitschrift ‚Paper‘.  „Das letzte Mal war vor drei Monaten – ein Kleid von Marshalls. Früher habe ich mehr gestohlen. Meistens habe ich mich bei Goodwill bedient. So nach dem Motto, ‚Es schert mich nicht. Die Schlange an der Kasse ist zu lang. Einfach in die Handtasche stecken‘.“
Mary Beth Patterson, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, hat ihr ganzes Leben lang gesungen und verdankt einem Lehrer an ihrer Schule, dass sie sich für eine Musikkarriere entschied. Die vollschlanke Künstlerin glaubte stets, zu fett zu sein, um es im Musikgewerbe zu etwas zu bringen, doch ihr Lehrer sagte ihr, sie solle nicht so miesepetrig sein.

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Die Feministin, die Samstagabend erst bei Thomas Gottschalks „Wetten, dass…?“  auf der Couch saß, kann es noch immer nicht glauben, dass sie mit ihrer Stimme Geld verdient. „Ich mache keine Pläne in meinem Leben“, sagt die Designerin einer Übergrößen-Kollektion. „Dinge passieren einfach. Ich habe Glück. Ich glaube nicht, dass ich so talentiert bin, dass jemand meinetwegen nach Arkansas gekommen wäre, um mich zu entdecken, wie es bei Beyoncé Knowles der Fall war. Allerdings bin ich der Meinung, dass die zu viele Worte in ihre Lieder quetscht.“
Seit acht Jahren ist die lebenslustige Kolumnistin mit einem Busfahrer namens Freddie liiert. Das Paar ist wunschlos glücklich und die bekennende Lesbe erzählt offen, dass Freddie als Frau geboren wurde, nun aber ein Mann sei. „Freddie ist von weiblich zu männlich umoperiert worden“, berichtet die unverblümte Sängerin dem Magazin. „Das ist so richtig Westküsten-Stil. Es gibt eine Menge Leute, die mit Testosteron oder Östrogen anfangen, und dann gibt es eine Bewegung von Leuten, die transsexuell sein wollen, aber die Hormone nicht nehmen. Es ist auch völlig egal, ob man zu Freddie ‚er‘ oder ’sie‘ sagt. Hah, jetzt komm ich als Hetero rüber!“ (CoverMedia)

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Fotos: ZDF/Carmen Sauerbrei

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