24.02.2020 20:49 Uhr

Bevor Donald Trump kam wurden die Affen weggeräumt

Die Trumps mit Indiens Premierminister Narendra Modi. Foto: imago images / ZUMA Press

Normalerweise ist das berühmte Taj Mahal von Besuchern überlaufen. Donald Trump und seine Frau Melania durften das Mausoleum aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit besichtigen.

Im Licht der untergehenden Sonne haben US-Präsident Donald Trump und seine hinreißende Gattin Melania am Montag das berühmte Taj Mahal besucht. Das herrschaftliche Mausoleum aus weißem Marmor gehört zum indischen Unesco-Weltkulturerbe. Vor Trumps Besuch wurden streunende Affen eingefangen, die manchmal Touristen angreifen, wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Auch Hunde und Kühe wurden von dem Gelände weggebracht.

Bevor Donald Trump kam wurden die Affen weggeräumt

Trump und seine Frau Melania. Foto: Alex Brandon/AP/dpa

Touri-Hotspot wie leergefegt

Die normalerweise überfüllte Touristenattraktion war abgesehen von der US-Delegation fast menschenleer. Auch Urlauber, die ihre Tickets schon vor Monaten gekauft hatten, durften am Montagnachmittag nicht dorthin, was einige verärgerte, wie Reiseveranstalter sagten. Doch Trump gefiel sein Besuch: „Es ist unglaublich, wirklich unglaublich.“

Der Taj Mahal gilt als Juwel der islamischen Kunst. Das Mausoleum wurde vom fünften Großmogul Schah Jahan von 1632 bis 1648 zum Gedenken an seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal errichtet.

Vor Trumps Besuch hatten Behörden auch gelbliche Stellen des Marmorgebäudes vom Schlamm gesäubert und die Wasserqualität des nahe gelegenen Flusses Yamuna, der normalerweise stinkt und verschmutzt ist, mit frischem Wasser zeitweise verbessert. Zum Auftakt von Trumps zweitägigem Besuch hatte Indien dem US-Präsidenten einen pompösen Empfang bereitet. Nennenswerte politische Abkommen oder Vereinbarungen neuer Geschäfte wurden zunächst nicht erwartet. (dpa/KT)