Freitag, 13. Dezember 2019 23:35 Uhr

Beyoncé: „Jagged Edge“ melden sich nach Missbrauchsvorwurf zu Wort

Jagged Edge 2018. Foto: imago images / MediaPunch

Beyoncé Knowles ist eine der berühmtesten Sängerinnen der Welt. Ihr Vater Mathew Knowles managte sie jahrelang und verhalf ihr zum Erfolg. Er beschuldigte jüngst die Band „Jagged Edge“ ,seine Tochter und Band-Kollegin Kelly Rowland als Teenies sexuell missbraucht zu haben. Nun meldeten sich die Beschuldigten zu Wort.

Als die damals 16-jährige Beyoncé und Freundin Kelly Rowland auf Tournee waren, wurden sie angeblich von Mitgliedern der mitreisenden Band „Jagged Edge“ sexuell missbraucht. Zu der R&B-Band aus den USA gehörten u.a. die Zwillingsbrüdern Brandon und Brian Casey.

Sofort habe der Vater von Beyoncé nach Bekanntwerden des Vorfalls die Mitglieder der Band angeblich aus dem Tourbus geschmissen.

Mathew Knowles promotet derzeit sein neuestes Buch „Destiny’s Child – Die unerzählte Geschichte“ und erzählte DJ Vlad bei einem aktuellen Interview, dass er die Bandmitglieder sofort aus dem Tourbus geschmissen habe. Jetzt reagierte die Band auf die Vorwürfe.

Verkaufstrick oder Wahrheit?

„Eine Lüge, egal wer sie verbreitet“, schrieb Brian Casey. „Eine Sache, die ich in dem Business in über 20 Jahren gelernt habe: es ist echt witzig, was manche Menschen tun, um etwas zu verkaufen“. Spielt er darauf an, dass Knowles derzeit versucht sein Buch zu vermarkten, in dem ja die ganze Geschichte stehen soll?

Seitdem er nicht mehr Manager seiner Tochter Beyoncé Knowles Carter ist, hört man weniger von ihm. Mit ihr sah man den 67-Jährigen auch lange Zeit nicht mehr. 2011 wurde er von der „Single Ladies“-Sängerin entlassen. In einem Interview mit Oprah Winfrey sagte sie, dass er während der Zusammenarbeit häufig Entscheidungen ohne ihr Zutun fällte.

Ist dieser angebliche, 22 Jahre alte Überfall also wirklich passiert oder hat sich der Ex-Manager einfach nur etwas ausgedacht, um wieder an Bekanntheit zu gewinnen? Belege für die Tat gibt es bislang nicht. Warum die Vorwürfe erst 22 Jahre später auftauchen bleibt auch eines der bislang ungelösten Rätsel.

Ob sich Beyoncé dazu äußert, bleibt ebenso fraglich. Die Pop-Diva (38) hüllt sich jedenfalls in vornehme Verschwiegenheit.

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