Mittwoch, 10. Februar 2010 11:31 Uhr

Big Brother 10: Hier wird Iris mit der Attacke von Radicarlos konfrontiert

Der Fall Carlos geht in eine neue Runde: Aus Wut, Trauer und Verzweiflung hat Carlos Iris nach dem Auszug von Harald beschimpft und sogar ihrem Sohn den Tod gewünscht. Damit ist der Argentinier eindeutig zu weit gegangen. Nur Mitbewohnerin Sabrina war bei dieser Entgleisung anwesend (abgesehen von dem Big-Brother-Team) und hat gehört, was Carlos gesagt hat. Trotz sofortiger Entschuldigung von Carlos gegenüber Iris und allen anderen Bewohnern will ‚Big Brother‘ und RTL II die 100prozentige Aufklärung. Der Konflikt ist im Haus entstanden und muss dort geklärt werden. Aber nur wenn Iris ihm diese Beleidigungen und Verwünschungen verzeiht, kann er weiterhin im ‚Big Brother‘-Haus bleiben.

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Im Matchraum liest der ‚Big Brother‘-Psychologe Iris in Gegenwart von Carlos die Beschimpfungen vor. Iris kann nicht glauben was sie hört. Dass er gar ihren Sohn mit in seine Verwünschungen einbezieht und ihm derart Böses wünscht, ist für sie unfassbar: „Das hast du wirklich alles gesagt? Du bist ja noch schlimmer als ich.“ In einem langen Gespräch arbeiten Carlos und Iris ihren Konflikt im Haus auf. Das Ergebnis: Iris zeigt Größe und akzeptiert Carlos Entschuldigung. Sie sieht seinen Wutausbruch als einmalige Entgleisung an.

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Und Carlos stellt fest, dass er Iris von Anfang an gemocht hat, sich dann aber auf die Seite seines Ehemannes Harald geschlagen hat, einen Kampf gekämpft hat der nicht sein eigener war. Carlos bereut seine Äußerungen zutiefst. Reue auf der einen Seite, Vergebung auf der anderen. Das besiegeln die beiden nach der Aussprache mit einem gemeinsamen Kakao.

Doch Carlos ist weiterhin verzweifelt über seinen Ausraster, versteht sich nicht und wie er so etwas sagen konnte. Weinend zieht er sich ins Schlafzimmer zurück: „Wie kann man sowas zu jemanden sagen, wenn man selber so krank ist.“

Die große Aussprache Teil 2 – heute Abend bei „Big Brother“, 19:00 Uhr, RTL II.

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Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) erklärte zu den diskriminierenden Äußerungen, der beiden an HIV-erkrankten Carlos und dessen Freund Harald:  „Wer aktiv für Akzeptanz wirbt, muss sich auch selbst an diesem Anspruch messen lassen“, sagte Silke Klumb, Geschäftsführerin der Deutschen AIDS-Hilfe: „Jeder, der sich selbst z.B. in einer schwierigen gesundheitlichen Situation befindet, sollte das, was er für sich selbst beansprucht, nämlich Toleranz und Achtung, auch anderen Menschen entgegen bringen. Akzeptanz ist keine Einbahnstraße. Vorurteile und Diskriminierung von Menschen widersprechen dem Leitbild der DAH. Wir distanzieren uns von den Äußerungen von Carlos Fassanelli. “

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Fotos: RTL II

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