Mittwoch, 23. Juni 2010 13:54 Uhr

Big Brother: Hier spricht Rene über Daniel und Morddrohungen

Berlin. Der Rausschmiss von Big-Brother-Kandidat Rene hatte nicht nur für Aufruhr unter den Fernsehzuschauern gesorgt, sondern auch für einen absolute Quoten-Rekord. Die Tageszusammenfassung am gestrigen Dienstag erreichte 11,9 % bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern und holte damit den besten Wert dieser Staffel.
1,44 Millionen Zuschauer insgesamt wollten gestern Abend sehen, wie die „Big Brother“-Bewohner den Rauswurf von René aufgenommen haben.

klatsch-tratsch.de hatte den gelernten Friseur und Restaurantfachmann Rene (28) an der Strippe und sprach mit dem Rostocker über den TV-Eklat, Morddrohungen, Angebote als Soap-Star und seine erste Single.

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Nach Deinem überraschenden Auszug aus dem Big Brother Haus ist Dir heftiger Gegenwind entgegengeschlagen. Welche Reaktionen haben Dich erreicht? Wir haben sogar von Mordrohungen gehört.
Ja, ich habe 15 Morddrohungen bekommen ja aber das ist mir wurscht. Ich habe auch über 2600 EMails und SMS bekommen, die das richtig finden, was ich gesagt habe. Mir geht es sehr gut.

Du hast Deinem Mitbewohner Daniel, der während der Big-Brother-Zeit den Tod gleich mehrerer Familienangehöriger verkraften muss, bei der Nominierung in der Liveshow am Montag vorgeworfen, er nutze diese Schicksalschläge für seine Inszenierung im Haus gegenüber den Zuschauern aus. Wie kommst Du darauf?
Daniel präsentierte ständig  das wehleidige Kind. Nachdem seine Oma beerdigt wurde, kam er wieder ins Haus und sagte: „Ich habe wieder Kraft getankt und alle stehen hinter mir.“ Kein Wort der Trauer, nur ich ich ich. Da stand für mich fest, dass er seine bis dahin gezeigte Trauer im Haus tatsächlich nutzte, um das Mitleid der Zuschauer zu bekommen und von den Mitbewohnern nicht nominiert zu werden. Daniel interessiert sich nur für sich.

Hast Du dich bei Daniel entschuldigt?
Nein, ich habe mich nicht bei Daniel entschuldigt. Aber ich werde mich beim Publikum noch entschuldigen – für die Wortwahl und den sicher falschen Zeitpunkt.

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Erzähl uns bitte, was passiert ist, als Du von Big Brother in das Sprechzimmer gerufen wurdest.
Ich wurde in das Zimmer gebeten. Und dann ging die Tür gleich auf und ich wurde gebeten zu gehen.  Entgegen der Behauptungen der Mitbewohner Timo und Katrin habe ich mich nicht gewehrt, sondern bin gegangen.

Du durftest nicht mehr ins Haus zurück. Was ist dann passiert?
Mir wurde bis heute kein Grund genannt. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich, als sie mich rausgebeten haben. Sie meinten nur, das gerät jetzt außer Kontrolle und sie müßten eingreifen. Ich glaube, da RTL II den Tod von Daniels Verwandten und dem Tod des Hundes von Klaus fett thematisiert hat, wäre es unhaltbar gewesen, mich im Haus zu lassen. Man erreicht durch das Leid anderer Leute eine viel höhere Quote. Deswegen bin ich raus.

Wir haben den Eindruck, dass Klaus sich immer wieder inszeniert und obwohl er selber anderen vorwirft “ein Spiel zu spielen” selber eine ganz perfide Show abzieht, um die Zuschauer für sich einzunehmen. Dazu zählen seine häufigen Monologe, die er vor den Kamera führt, wenn er alleine ist – aber auch seine wohlüberlegten Streit-Inszenierungen mit anderen Bewohnern. Wie ist Dein Eindruck?
Ja das ist nun mal ein Spiel und jeder fährt irgendeine Strategie und da sagt man lieber „Die anderen lügen und spielen ein Spiel“.

Wer wird gewinnen?
Klaus. Es sei denn RTL II manipuliert weiter. Mich wollte Big Brother zum Beispiel in die Richtung primitiver Bodybuilder drängen.

Wie geht es jetzt weiter mit dir?
Beruflich bin ich Schauspieler, wie man es ja im Haus gemerkt hat. Ich wurde gefragt, ob ich in einer bekannten Soap mitspielen will und werde jetzt ein eigene Single unabhängig von Big Brother aufnehmen.

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Fotos: RTL II/Endemol

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