Dienstag, 17. März 2009 13:10 Uhr

Big Brother: Schweizer Obermacho Piero Esteriore zieht ein

Gesten Abend zog „eine grosse Packung Temperament“ und „ein echter Heiss-Sporn“ in das Haus, meinte „Big Brother“-Moderatorin Miriam Pielhau. Als Piero Esteriore, der 31-jährige Schweizer mit italienischem Pass, aus dem Studio ins Haus stiefelte, schob sie noch hinterher, er sei „optisch so ein kleiner Michael Jackson“.

Nun will er für 1.000 Euro monatliches Honorar die Herzen seiner neuen Mitbewohner und die der Zuschauer gewinnen. Die TV-WGler begrüßten den prominenten Neuzugang herzlich. Und Piero schmachtete sich schon mal Porno-Anina entgegen (Foto unten). Von seinem Auftritt in Deutschland erhofft sich der Sänger vor allem endlich Anerkennung. Denn eigentlich will Esteriore nur eines: „Dass ich in der Schweiz endlich als Künstler anerkannt werde.“ Auch wenn sich Beni und Daniel später einig waren, dass sie den „Michael Jackson“-Verschnitt etwas seltsam finden.

Wer ist der Mann überhaupt?

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Als Teilnehmer beim ersten Schweizer Contest „Musicstar“ 2004 erreicht das Großmaul den dritten Platz. Im selben Jahr trat der gelernte Friseur für die Schweiz beim Eurovision Song Contest an. Musikalisch verbuchte Esteriore kaum Erfolge. Jetzt hat er sein erstes und bisher einziges Album „Io Vivo“ erneut auflegt. „Ich erwarte überhaupt nichts. Die ganze Schweizer Musikszene ist korrupt, und das weiss ich. Trotzdem wäre es schön, wenn man die CD in den Läden kaufen oder sie zumindest online bestellen könnte“, sagt Esteriore in der „Basler Zeitung“. „Die CD wurde zwei Wochen nach meinem Crash ins ‚Blick‘-Gebäude aus dem Vertrieb genommen. Der Musikvertrieb hat sie boykottiert, hat die 5000 Exemplare einfach einstampfen lassen!“Im Oktober 2007 sorgte Esteriore allerdings für Furore.

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Mit seinem Mercedes raste Mister Cool (siehe Video) in das Verlagsgebäude der Schweizer Tageszeitung „Blick“. Er fühlte sich von einem Redakteur missverstanden und wollte mit der Aktion ein Zeichen setzen. Der Autor hatte sich zuvor über Esteriores Familie in einer für ihn als beleidigend empfundenen Weise geäussert.

Mit dem Einzug in das Big-Brorther-Haus tritt das Klatschblatt „Blick“ wieder kräftig nach: „Jetzt hat der singende Coiffeur auch noch ein Längenproblem: Seine Männlichkeit misst nur schlappe 19 Zentimeter, nicht 21, wie er zuerst geprahlt hatte. Eine Schmach für den stolzen Sizilianer.“

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Fotos: RTL II, Videos: YouTube

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Pieros beste Platzierung bei den Schweizer Single-CD-Charts war Platz 10 mit seinem Debüt-Song „Mammamia“:
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