Im Gespräch mit "BANG Showbiz"Blue: Harte Zeiten nach Boyband-Comeback

Boyband Blue - 2015 Rochester Castle - Avalon BangShowbiz
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Boyband Blue - 2015 Rochester Castle - Avalon

Bang ShowbizBang Showbiz | 31.10.2022, 08:00 Uhr

Die britische Boyband muss sich nach ihrem Comeback an viele Veränderungen gewöhnen.

Blue müssen erst lernen, sich in der modernen Musikbranche zurechtzufinden.

Sie gehörten zu den erfolgreichsten Boybands der 2000er-Jahre: Duncan James, Simon Webbe, Antony Costa und Lee Ryan sangen sich damals mit Hits wie „Breathe Easy“ oder „One Love“ in die Herzen der (vor allem weiblichen) Fans. Gerade erst feierten die Briten ihr musikalisches Comeback und brachten mit „Heart and Soul“ eine neue Platte auf den Markt.

Blue über die heutige Musikbranche

Im Gespräch mit „BANG Showbiz“ reflektieren die Musiker ganz ehrlich darüber, wie sehr sich die Industrie in den letzten zwanzig Jahren verändert hat. „Es ist heute eine ganz andere Branche als früher. Wegen der sozialen Medien ist alles ganz, ganz anders. Aber ich bin wirklich froh, dass wir die Erfahrungen gemacht haben, die wir gemacht haben“, erklärt Duncan James. „Beispielsweise die TV-Shows, in denen wir damals auftraten, wie ‚Top of the Pops‘.“

Der 44-Jährige gesteht, dass sich die Bandmitglieder an viele Veränderungen anpassen mussten. „Es ist eine ganz andere Welt als die, die wir gewohnt sind“, räumt er ein. „Aber es geht darum, sich anzupassen und zu versuchen, in dieser neuen Welt relevant zu sein. Wir wollen nur, dass die Musik für sich selbst spricht. Wir sind alle wirklich stolz auf dieses Album. “

Kritik an Streaming-Plattformen

Bandkollege Antony Costa wiederum stört sich vor allem an modernen Streaming-Plattformen wie Spotify oder Apple Music. „Ich verstehe es persönlich einfach nicht. Wenn ich eine Single auf einem Streamingdienst kaufe, dann gehe ich davon aus, dass ich diesem Künstler geholfen und unterstützt habe. Aber du musst den Song zehntausend Mal abspielen, damit es als einzelner Verkauf zählt“, kritisiert er. „Es ist nicht so wie früher, dass du in den Plattenladen gehst, eine CD kaufst und es dann als ein Verkauf zählt.“