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Sonntag, 2. September 2018 20:47 Uhr

„Bohemian Rhapsody“: Alles über Rami Malek als Freddie Mercury

Foto: Twentieth Century Fox

„We will rock you!“ Queen-Fans aufgepasst! Für die für viele definitiv „beste Band der Welt“ liefert das neue Biopic „Bohemian Rapsody“ einen heißen Kracher für den Herbst. Das Drama rund um das Vermächtnis von Frontmann Freddie Mercury- dargestellt von Rami Malek – startet am 31. Oktober in den deutschen Kinos. Wir haben uns die Produktion und Schauspieler mal genauer angeschaut.

"Bohemian Rhapsody": Alles über Rami Malek als Freddie Mercury

Rami Malek. Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

Rami Malek (37), US-Schauspieler mit ägyptischen Wurzeln, ist eigentlich ein alter Hase im Showbiz. Zuletzt im Kino war er als Sträfling Louis Dega in „Papillon“ an der Seite von Charlie Hunnam zu sehen. Zu Rami Maleks Durchbruch führte die Rolle eines Hackers in der preisgekrönten Serie „I Robot“.

Sein komödiantisches Talent hat Malek in beiden „Nachts im Museum“-Produktionen als Ahkmenrah, dessen Tafel überhaupt erst die Museums-Exponate allnächtlich zum Leben erweckt.

Schüchtern, aber eine Rampensau

Der heißeste Coup gelang Rami Malek jetzt mit „Bohemian Rapsody“. Der 37-Jährige spielt Freddie Mercury und der war alles: ein schüchterner zierlicher Mann und eine Rampensau, die ihresgleichen sucht. Mit dem außergewöhnlichen Leben von Queen Frontmann – brilliant gespielt von Malek – zeigt der Film „Bohemian Rapsody“ auch Queen’s triumphale Show im Live Aid-Konzert von 1985 im Wembley-Stadion in London vor 1,9 Milliarden Fernsehzuschauern weltweit.

"Bohemian Rhapsody": Alles über Rami Malek als Freddie Mercury

Foto: Twentieth Century Fox

Die Queen-Musiker Brian May und Roger Taylor sind u.a. Koproduzenten des Films.

Graham King, der oscar-prämierte Hauptproduzent dazu: „Ich sagte zu Brian und Roger, ich fühle den Druck, die Geschichte von Menschen zu erzählen, die noch am Leben sind, ein Film, der auf 6.000 Leinwänden rund um die Welt gespielt wird und darüber geredet wird. Freddie ist leider nicht mehr beim Rest der Band. Ich werde mein Bestes tun, um ihn zu ehren, aber wir müssen alle zusammen arbeiten.“

Foto: Twentieth Century Fox

Eine der größten Shows aller Zeiten

Als erste durften die Queen-Mitglieder den Film sehen. Prodzuent King, der selbst ein Hardcore-Queen-Fan ist: „Es ist ihre Geschichte und sie liebten Freddie. Es war sehr emotional für sie, den Film zu sehen. Und nach einer Minute oder so sahen sie mich an und sagten „Es ist großartig.“ Sie liebten es. “ Und das ist sicher ein großer Verdienst von dem furios auftretenden Rami Malek.

Brian May, Produzent Graham King, Gwilym Leo („Brian May“). Foto: Twentieth Century Fox

Graham King beantwortet die Frage nach dem Kern der Geschichte so: „So war Freddie Mercury, ein junger Immigrant, der einst am Flughafen Heathrow gearbeitet hat und Freddie, der Frontmann der Queen, der vor 350.000 Zuschauern in Brasilien und im Wembley-Stadion für Live Aid spielte, einer der größten Shows aller Zeiten. Es ging darum, wie dieser Bogen aussieht.“

„Bohemian Rapsody“ steht und fällt mit dem Casting des richtigen Hauptdarstellers. Der Produzent King nickt und strahlt: „Es beginnt und endet damit, wer Freddie spielt. Rami und ich hatten ein Treffen, das drei oder vier Stunden dauerte und er sprang an die Decke, weil er so aufgeregt war!“

Foto: Twentieth Century Fox

Mit Leidenschaft und Energie

Den Produzenten Graham King hat vor allem überzeugt, dass Rami Malek sich schon eine Weile im Schauspiel-Business durchgebissen hat. Rami konnte das Team mit seiner Wandlungsfähigkeit überzeugen und der Rest ist gute Maske und Kostüm. Und wenn du drei oder vier Stunden mit ihm redest, könntest du sehen, dass da etwas war. Als die Produzenten sahen, wie Rami Feddie nicht nur imitierte und nachahmte, sondern seiner Persönlichkeit nah gekommen war, war klar, dass diese Leidenschaft und Energie sich auch im Filmteam und seine Mitmusiker ausbreiten würde. Rami Malek hat damit die beiden echten Queen-Musiker Brian May und Roger Taylor überzeugt.

"Bohemian Rapsody": Alles über Rami Malek als Freddie Mercury

Rami Malek in Action. Foto: Twentieth Century Fox

Queen werden in „Bohemian Rapsody“ dargestellt von den Briten Gwilym Lee (34, „Inspektor Barnaby“) als Brian May und Ben Hardy (27, „X-Men: Apokalypse“) ist Roger Taylor. Joseph Mazzello (34, „The Social Network“) spielt den Bassisten John Deacon und wunderbare Tom Hollander (51) gibt den Queen-Manager Jim Beach. (Kinotante Katrin)

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