01.03.2019 18:25 Uhr

„Bohemian Rhapsody“ wird in China zensiert

Foto: Twentieth Century Fox

Nach längerem Hin und Her kommt nun der mehrfach ausgezeichnete Film „Bohemian Rhapsody“ über das Leben des verstorbenen Queen-Sängers Freddie Mercury nun auch in die chinesischen Kinos. Das ist für das extrem konservative Land recht überraschend, da Filme mit homosexuellen Inhalten dort in der Regel nicht gezeigt werden.

"Bohemian Rhapsody" wird in China zensiert

Foto: Twentieth Century Fox

Nach dem weltweiten Erfolg des Filmes möchte und kann man dieses Werk dem chinesischen Markt nicht vorenthalten. Allerdings sollen Medienberichten zufolge einige Szenen der Zensurschere zum Opfer fallen und aus dem Film geschnitten werden. Das betreffe demnach Szenen, welche die Homosexualität Freddie Mercurys zeigen oder andeuten.

Zensur hat Methode

Laut dem Filmmagazin „The Hollywood Reporter“ handelt es sich hierbei um Szenen, die Küsse zwischen  Mercury (Rami Malek) und anderen Männern zeigen. Außerdem müssen auch die Szenen daran glauben, in denen der Konsum von Drogen gezeigt wird.

Das ist übrigens nicht das erste Mal, dass China Filme mit queeren Charakteren oder Handlungssträngen verbietet. So wurde auch der Filmklassiker „Brokeback Mountain“ zensiert und durfte nicht in den chinesischen Kinos vorgeführt werden.

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