Sonntag, 24. Juni 2018 10:57 Uhr

Boris Becker: „Das ist doch kein Wunschkonzert!“

Boris Becker sorgt für das mediale Sommertheater 2018. Jede Menge Schlagzeilen zum Thema „Insolvenz“, „Trennung“, „Diplomatenpass“. Heute gibt er wieder Interviews. Eins wird am Abend in der BBC ausgestrahlt, das andere führte er sehr ausführlich mit der ‚Bild am Sonntag‘. Tenor: „Jetzt muss ich mich einfach mal wehren und selbst was sagen.“

Boris Becker: "Das ist doch kein Wunschkonzert!"

Foto: WENN.com

Über das Insolvenzverfahren, dass eigentlich am 21. Juni abgeschlossen sein sollte, sagte Becker. „Die einzige gerichtlich festgestellte Forderung von 3,9 Millionen Euro“ liege dem Insolvenzverwalter längst vor. „Die Sache könnte also längst erledigt sein. Doch dann meinte er: Na ja, aber die Bank hätte gern noch mehr! Und zwar ominöse 25 Prozent Zinsen, die sie auf diese Schuld raufgerechnet haben und die den vom Gericht festgesetzten Betrag fast verdoppeln. Diese Forderung ist aber in keiner Weise rechtmäßig. Das ist doch kein Wunschkonzert!“

Mehr als das Geforderte bezahlt

So habe Becker mit seinen Anwälten „herausgefunden, dass die Kanzlei, die den Insolvenzverwalter vertritt, selbst Gesellschafter der englischen Privatbank ist, die von mir das Geld fordert. Das riecht für mich sehr nach einem Interessenkonflikt.“ Der 51-Jährige fügte in dem Interview hinzu: „Ich habe mehr als das Geforderte bezahlt und keinen interessiert’s.“

Quelle: instagram.com

Finanziell ist Boris Becker entgegen medialen Spekulationen offenbar gut aufgestellt. „Ich habe beruflich sehr gute und viele Aufträge.“ So sei sehr er „hinter den Kulissen auch als Unternehmer sehr erfolgreich und habe damit viel Geld verdient. Und das hat mit der Marke Boris Becker erst mal gar nichts zu tun.“

Über die Beziehung zu seiner Noch-Ehefrau Lilly verriet der einstige Tennisheld: „Natürlich bespreche ich das alles noch mit meiner Frau. Sie hat immer klare und ehrliche Fragen, und ich versuche ihr klar und ehrlich zu antworten. Das wollen wir auch in Zukunft so machen, also zusammenhalten, denn wir haben ja einen Sohn, und für den müssen wir gemeinsam stark sein. (KT)

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