Mittwoch, 17. November 2010 17:08 Uhr

Boris Becker warnt Sebastian Vettel vor falschen Freunden

Köln. Tennis-Legende Boris Becker (42) warnt den frischgebackenen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel (23) vor falschen Freunden. „Jetzt geht’s natürlich los. Er wird [jetzt] unheimlich viele gute Freunde und Bekannte haben. Jeder will ihm Ratschläge geben, jeder will ihm sagen, was er als nächstes tun muss. Das ist nicht einfach für einen jungen Fahrer“, sagte der dreifache Wimbledon-Sieger im Interview mit ‚RTL‘.

Das frühere Tennis-Ass scheint aus Erfahrung zu sprechen. Als er 1985 erstmals das prestigeträchtige Grand-Slam-Turnier in London gewann, war er noch ein Teenager und damals der jüngste Spieler, der je den Siegerpokal auf dem ‚heiligen Rasen‘ in Empfang nehmen durfte. Vettel, der sich seinen Titel am vergangenen Wochenende beim Saisonrennen in Abu Dhabi sicherte, ist seinerseits nun der jüngste Formel-1-Weltmeister aller Zeiten.
„Ich meine, ich war damals 17, er ist 23. Formel 1 ist aber eine andere Szene“, fügte der Rotschopf hinzu.

Immerhin kann der einstige Ausnahmesportler seinem jungen Landsmann nun einen guten Rat mit auf den Weg geben: Er soll so bleiben, wie er ist. „Ich hoffe, dass er sich selbst treu bleibt, dass er seinen Freunden, die ihn in den letzten Wochen und Monaten begleitet haben, dass er denen treu bleibt und dass er die ganzen Schulterklopfer, die jetzt in den nächsten Wochen und Monate kommen, nicht ganz so ernst nimmt, und eben weiter auch seinen Humor und seinen Charme behält, den er momentan hat.“
Vielleicht hört Sebastian Vettel ja auf Boris Becker. (Cover)

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