29.09.2008 09:05 Uhr

Böse Vorwürfe: Elton John klagt auf 190.000 Euro Schadenersatz

Popdiva Elton John verklagt das britische Blatt „The Guardian“ auf umgerechnet knapp 190.000 Euro. Die Zeitung soll einen „unnötig beleidigenden, gemeinen und höhnischen“ Artikel über den Sänger veröffentlicht haben, berichet die Webseite „Press Gazette“. In dem beanstandeten Zeitungsartikel wirft ihr die Autorin Marina Heyde vor, dass das Engagement des 61-jährigen für die „Elton John AIDS-Stiftung“ verlogen sei. Als Gastgeber der traditionellen glamourösen Sommer- Gala „White Tie and Tiara Ball“ wisse er, dass die Kosten gerade mal so gedeckt werden können, dass nr ein kleriner Betrag für Spenden übrig bliebe. Zudem nutze John die Gala vor allem für Treffen mit Prominenten und zu Promotionzwecke für sich selber, statt Geld zu spenden. John verteidigte sich, dass allein in diesem Jahr mindestens 10 Millionen Pfund für wohltätige Zwecke eingenommen wurden. Die Behauptungen seien rufschädigend. Der „Independent“, dem die Klageschrift schon Anfang Juli zugespieelt wurde, bezeichnete den Guardian-Artikel als „Satire“ und die Reaktion als unanbgemessen. Es ist nicht das erste Mal, das der Star gegen die britische Presse zu Felde zog.

(PV)

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