Donnerstag, 8. März 2012 11:04 Uhr

Boxtrainer Uli Wegner packt aus: „Mein Leben in 13 Runden“

Berlin. Uli Wegner, einer der weltweit erfolgreichsten Boxtrainer, wird am 26. April siebzig. Gemeinsam mit dem Berliner Sportjournalisten Andreas Lorenz hat er seine Lebensgeschichte aufgeschrieben. Er spricht in seinem Buch Mein Leben in 13 Runden offenherzig, temperamentvoll, mit der vollen Präsenz und Emotionalität seiner Person – wie man ihn kennt aus seiner Trainerecke am Ring oder von seinen öffentlichen Auftritten.

Uli Wegner führt uns an die Stationen seines Lebens – erinnert sich an die alles andere als unbeschwerte Kindheit in einer Flüchtlingsfamilie im vorpommerschen Dorf Penkun, spricht über seine sportliche Laufbahn vom Fußballer zum aktiven Boxer, von seinen Erfolgen als Amateurtrainer in der DDR und vom Wechsel ins Profilager.

Der sympathische äußerst votzale alte Herr öffnet uns sein Haus und seinen „Hobbykeller“, schildert auch seinen privaten Alltag mit der knapp bemessenen Zeit, die ihm bleibt und die er braucht, um aufzutanken für die Arbeit mit seinen Schützlingen.

Wenn er auf sie zu sprechen kommt, wird er so leidenschaftlich wie präzis. Warum Ronald Poyé sein Lieblingsboxer ist, wie Sven Ottke und er zu einem unschlagbaren Team wurden, wie er Arthur Abrahams Blutkampf begleitete, seine bitteren Niederlagen miterlebte und seine Chancen heute sieht, warum er „nie wieder“ mit Marco Huck arbeiten wollte und doch ehrlichen Herzens wortbrüchig wurde. Und nicht zuletzt findet Wegner unpathetische, aber bewegende Worte der Dankbarkeit angesichts seines Lebens- weges, auf dem er sich ganz seinem geliebten Boxsport verschreiben konnte. Dem Mann nimmt man ab, was er sagt.

Foto: Eulenspiegel Verlag

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