Dienstag, 24. August 2010 13:40 Uhr

Brad Pitt fordert Todesstrafe für die Umweltschweine von BP

Los Angeles. Hollywoodstar Brad Pitt (45) gibt den Führungskräften des Ölkonzerns BP die Schuld für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko und meint, sie hätten die Todesstrafe verdient. Der Schauspieler spricht sich gegen diejeniegen aus, die hinter der Explosion auf der Bohrinsel vom April verantwortlich sind, und die die schlimmste Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA auslösten und Millionen Liter von Öl ins Meer laufen ließen. Darüber gibt es nun eine neue Dokumentation mit dem Titel ´If God is Willing and Da Creek Don’t Rise´.

Darin äußerte Pitt: „Ich war vorher nie für die Todesstrafe – ich bin bereit, meine Meinung zu ändern“.

Die Ölpest führte zum Aussterben der Pflanzen-und Tierwelt des Meeres- und der Küstentiere. Aber auch die Existenzgrundlage der Fischer und vieler anderer Menschen, die in dieser Umgebung leben, ist davon betroffen. Die Ursache für die Katastrophe ist bisher noch ungeklärt.
Es sind in 87 Tagen schätzungsweise 4,9 Millionen Barrel Öl in den Golf von Mexiko eingeflossen. Eine Operation zur Abdichtung des Lecks wird vermutlich erst im nächsten Monat abgeschlossen.

Brads Anmerkungen sind am Ende des Dokumentarfilms (siehe Foto) zu finden, der von Spike Lee gedreht wurde und auch die Ereignisse des Hurrikans Katrina dokumentiert. Damals wurden 80 Prozent der Stadt verwüstet.

Brad führte das Projekt „Make it Right“ ein, welches half, 150 erschwingliche Häuschen in Leichtbauweise in eines der am schlimmsten betroffenen Gebiete von New Orleans aufzubauen.

Foto: wenn.com

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