Freitag, 7. Juni 2019 14:45 Uhr

Brad Pitt und das neue Problem „unterdrückte Mehrheit der Heteros“

Foto: Joe Alvarez

Brad Pitt scheint nicht begeistert, als er sein Gesicht auf einem Werbefoto der “Straight Pride Parade” in Boston gesehen hat. Die erst kürzlich gegründete Gruppe der „Heterosexuellen-Bewegung“, hat ihn einfach so als Maskottchen auserkoren und offenbar nicht einmal um Erlaubnis gefragt.

Brad Pitt und das neue Problem "unterdrückte Mehrheit der Heteros"

Foto: Joe Alvarez

Die Veranstalter der „Straight Parade“ haben sich für Brad Pitt als Aushängeschild für ihre Heterosexuelle-Vereinigung entschieden. Auf der Website hieß es: “Die Straight Community hat ein Maskottchen! Glückwunsch an Herrn Pitt, dass er das Gesicht dieser wichtigen Bürgerrechtsbewegung ist “. Dazu gab es ein Photoshop-Bild auf dem Brad Pitt (55) mit Angelina Jolie (44) zu sehen ist und mit Jennifer Aniston (50), die ihn mit einem Seil zu sich zu ziehen scheint.,

Die selbsternannte „Community“, bislang bestehend aus einem Grüppchen von drei weißen Männern, tritt im Internet als “Super Happy Fun America” auf und setzt sich für die Gleichberechtigung der Heterosexuellen ein. Laut des US-Portals TMZ hat Pitt so gar keine Lust ein Teil der „Straight Parade“ zu sein und drohte den Organisatoren mit rechtlichen Konsequenzen, wenn sie nicht aufhören würden seinen Namen und sein Abbild für die Veranstaltung zu verwenden.

Hater-Kommentare bei Twitter

Die Veranstalter nahmen das Foto wieder aus dem Netz und schrieben dazu “Zensiert”. Allerdings ist Brad Pitt nicht der einzige Celebrity der sich gegen die Organisation wendet. Marvel-Superheld Chris Evans (37) schrieb dem Verein einen deftigen Tweet bei Social Media: “ Nur ein Gedanke, anstelle von „Straight Pride“ -Parade, wie wäre es damit: Die verzweifelte Bestattung unserer eigenen schwulen Gedanken durch Homophobie, weil uns niemand beigebracht hat, wie wir als Kinder auf unsere Gefühle zugreifen können“.

Die Musikgruppe Smash Mouth hat einfach erklärt: “Straight Pride Parade? F **k OFF! “ und auch die Komikerin Kathy Griffin (58) scherzte: “Ok #StraightPrideParade? Liebling, niemand möchte einen Wagen sehen, der von einer Gruppe von Heterosexuellen gebaut wurde.” Auch viele andere Nutzer sind außer sich und können es fast kaum glauben was die Organisatoren vor haben.

„Wir sind eine unterdrückte Mehrheit“

Der “Superhappyfunamerica”-Verein setzt sich aus den drei Mitgliedern, John Hugo, Mark Sahady and Chris Bartle zusammen. Der arme John Hugo sagt: „Wir sind eine unterdrückte Mehrheit. Wir wollen Toleranz und wir wollen Toleranz für alle – nicht nur für die LGBTQ-Community.“ Sie wollen sich für die Rechte der Heterosexuellen einsetzen und für Gleichberechtigung kämpfen.

Noch ist die Pride von der Stadt Boston nicht genehmigt worden, wenn sie jedoch zugelassen wird, soll sie im August stattfinden und anhand der selbe Route wie die LGBTQ + -Parade verlaufen.

Könnt ihr den Entschluss von Brad Pitt nachvollziehen?

Ja, so hätte ich mich auch entschieden
Nein, ist doch nicht schlimm

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