21.09.2020 21:19 Uhr

Brad Pitt: Von Scientology täglich 5 Stunden in die Sauna gesteckt?

Bevor Brad Pitt zum richtigen Hollywood-Megastar wurde, war er drei Jahre lang Teil von Scientology. Dort soll er sich mit einer 15-Jährigen bis zu fünf Stunden am Tag in einer heißen Sauna bei „Reinigungs“ -Ritualen aufgehalten haben.

Folge: imago images / MediaPunch

Pitt wurde Anfang der 1990er Jahre von seiner damaligen Freundin, der Schauspielerin Juliette Lewis, in die Sekte eingeführt. Nach drei Jahren trat er gemeinsam mit Lewis aus der umstrittenen Kirche aus.

Eine Scientology-Quelle verriet jetzt, dass Pitt während seiner Zeit im Portland Celebrity Center als 26-Jähriger einen „Reinigungsprogramm“ durchlaufen und einen Monat täglich fünf Stunden lang in einer Sauna verbracht haben soll. Dabei soll ihm auch noch eine Teenagerin als „Partnerin“ zugewiesen worden sein.

Brad Pitt: Sauna mit 15-Jähriger während seiner Scientology-Zeit?

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Saunagänge und Reinigungsrituale

Der Insider, ein Ex-Anhänger, sagte der britischen „Sun“: „Ich wurde zum Kursleiter ausgebildet und deshalb zum Training ins Celebrity Center Portland geschickt. Während ich dort war, traf ich die jugendliche Tochter des Geschäftsführers der in Portland ansässigen Scientology-.Kirche“. Der Mann fügte hinzu: „Eines der Dinge, die sie mir erzählte, war, dass Brad Pitt, der zu dieser Zeit mit der Scientologin Juliette Lewis zusammen war, das Reinigungs-Ritual durchführte. Er hat es dort getan, um sich aus der Öffentlichkeit herauszuhalten.“

Das Mädchen wurde angeblich als „Zwilling“ für Brad Pitt ausgewählt, da „sie die Tochter eines etablierten Scientologen“ war. „In der Scientology-Kirche werden Menschen oft zu einem ‚Paar‘ erklärt und sich gegenseitig zugewiesen, damit sie zusammen die Kurse absolvieren. Deshalb saß sie ungefähr einen Monat lang jeden Tag mit Pitt in der Sauna, um zu bestehen. Ja, sie war definitiv mit ihm da drin, aber es war nichts Schlimmes daran.“

Pitt lief vor einem Therapeuten weg

Der sogenannte Reinigungsprozess wurde von Scientology-Gründer L Ron Hubbard entwickelt und besteht aus hohen Dosen an Vitaminen, langen Saunagängen und Bewegung.

Auch Pitts ehemaliger Scientology-Kirchenleiter Michael Mallen erinnert sich an die Zeit, als der Schauspieler dort Mitglied war. Es soll damals zu einem unschönen Zwischenfall zwischen ihnen gekommen sein.

„Brad hat eine bestimmte Therapie mitgemacht“, sagte Mallen, der  40 Jahre als Scientologe tätig war, bevor er 2014 endgültig austrat und ein Buch mit dem Titel „Gehirnwäsche“ über seine Zeit in der Kirche schrieb.

„Gnadenlose Beleidigungen“

„Bei der ersten Therapiestunde sitzt man einer anderen Person mit geschlossenen Augen gegenüber. Dann siehst du die Person mit offenen Augen zwei Stunden lang an. Sobald man diese Übung bestanden hat, geht man zum sogenannten ‚Bullbaiting‘ über. Der ‚Coach‘ versucht, den Schüler zum Reagieren zu bringen, indem bestimmte Knöpfe drückt und ihn triggert. Das habe ich mit Brad Pitt gemacht. Ich tat es gnadenlos und beleidigte ihn. Seine damalige Freundin Juliette Lewis war auch dort“.

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„Niemand dort möchte, dass eine Berühmtheit geht“

„Er war so sauer, dass er aus dem Wohnwagen flüchtete. Juliette musste ihm hinterher rennen, aber er holte nur mal frische Luft draußen und musste sich abkühlen. Ich denke, niemand hatte ihn zuvor so verarscht. Ich habe ziemlich hart mit ihm gearbeitet, aber das ist der springende Punkt, um die Person dazu zu bringen, dass sie nicht mehr auf alles reagiert und entspannter sein kann.“

Zum Glück sei Pitt damals zurückgekehrt, so Mallen. „Niemand dort möchte, dass eine Berühmtheit geht. Wenn er nicht zurückgekommen wäre, hätte ich große Probleme bekommen“, erinnerte er sich. Kurze Zeit später habe sich  der heute 56-Jährige dann aber schlussendlich doch von Scientology verabschiedet. „Ich habe gehört, er hat noch die Reinigung in Portland durchgeführt“, sagte Mallen. „Sieht so aus, als hätte er dann beschlossen, dass es danach dann auch genug war. Sie haben versucht, ihn zurückzubekommen, aber er hat Scientology nie fortgesetzt.“

Juliette Lewis ist übrigens bis heute eine bekennende Scientologin.

(SoV)

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