„Bridgerton“: Phoebe Dynevor musste Orgasmus am Set haben!

"Bridgerton": Phoebe Dynevor musste Orgasmus am Set haben!
"Bridgerton": Phoebe Dynevor musste Orgasmus am Set haben!

Netflix

29.01.2021 22:50 Uhr

Es muss ein komisches Gefühl sein, vor einer Kamera und mindestens ein bis zwei weiteren Personen Sex vorzutäuschen oder zu masturbieren. Schauspielerin Phoebe Dynevor plaudert aus dem Nähkästchen über ihre Erfahrungen damit.

Die brandneue Netflix-Serie „Bridgerton“ ist bis dato Netflix‘ größter Erfolg. Das Historiendrama dreht sich um Macht, Intrigen – und Sex. Um den natürlich ganz besonders. Und der scheint auch am besten anzukommen – zahlreiche Szenen wurden bereits auf Pornoseiten hochgeladen. Aber wie war das eigentlich für die Schauspieler, solche Szenen zu spielen?

Phoebe Dynevor fand es nicht leicht

Grundsätzlich wird es wohl den wenigsten Schauspielern leichtfallen, vor der Kamera Sex zu haben, oder zumindest realistisch zu imitieren. Dennoch wirken die Szenen in „Bridgerton“ ungewohnt natürlich und entspannt – aber das waren sie natürlich nicht. Hauptdarstellerin Phoebe Dynevor beschreibt die Szenen sogar als „Stunt“, den sie einfach durchziehen musste.

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Yoga-Bälle für Abstand

„Wir haben die intimen Szene wie Stunts gedreht – wir haben sie ausgeblendet, man hat Yoga-Bälle zwischen einander gelegt und alle möglichen Dinge, damit du dich niemals entblößt fühlst“, erzählt die 25-Jährige im Interview mit der „New York Post“. Und dennoch wirken die Szenen so gefühlvoll – man mag es kaum glauben, dass das ganze quasi mental auf Autopilot gedreht wurde.

"Bridgerton": Schauspielerin musste Orgasmus am Set haben!

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Phoebes Herausforderung: Am Set zum Orgasmus

Besonders schwer fiel Phoebe jedoch nicht der Sex mit Co-Star Regé-Jean Page (31), sondern ihre Solosex-Szene: „Die Regieanweisungen waren sehr genau: Du musst einen Orgasmus haben. Das ist schwer zu proben, also probt man nicht. Man macht es einfach.“ Das Drehen der Szene fiel ihr leichter mit einer Intimitätskoordinatorin. „Wenn wir diese Intimitätskoordinatorin nicht gehabt hätten, wäre es der Regisseur gewesen, ein Mann, der zu mir kommt und mir sagt, was ich tun soll“, beschreibt sie ihre Möglichkeiten. „Niemand möchte von einem Mann hören, wie man zum Orgasmus kommen soll.“

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Nicht alle Regisseure sind so rücksichtsvoll

Dass Regisseure die Wünsche der Darstellerinnen in Bezug auf Sex respektieren, ist leider nicht die Norm. Vor einigen Jahren gab es einen großen Aufschrei, als Schauspielerinnen Adèle Exarchopoulos und Léa Seydoux über ihre Erfahrungen berichteten. Bei den Dreharbeiten zu „Blau ist eine warme Farbe“ mussten die beiden vor dem männlichen Regisseur Abdellatif Kechiche Sexszenen immer und immer wieder wiederholen, teilweise musste eine der beiden den ganzen Tag nackt verbringen. In Interviews betont vor allem Léa, dass sie niemals wieder mit ihm zusammenarbeiten würde. Schauspielerin Keira Knightley behandelt es wie Phoebe und dreht Sexszenen nur noch mit einer weiblichen Regisseurin oder Koordinatorin. (AKo)