Mittwoch, 25. März 2009 08:41 Uhr

Britney Spears: 17 Anwälte ziehen ihr 2,7 Mio. Dollar aus der Tasche

Auf Ihrer aktuellen „Circus“-Tour ist Britney Spears (27) der Boss. Sie trägt eine Zirkusdirektoren-Uniform, schwingt die Lederpeitsche und heizt dem Publikum mit Sprüchen wie „This Mama is in Control“ ein. Dass die Comeback-Queen alles andere als die Kontrolle hat, will nun die „Los Angeles Times“ durch Gerichtspapiere erfahren haben.  Angeblich hatten 17 Anwälte und Firmen ein Wörtchen um Britneys Finanzen mitzureden. Dazu kam es, nachdem die Diva von einem Gericht für Unfähig befunden wurde, ihr eigenes Leben nebst Finanzen zu handhaben.  Dabei sollen während den ersten 11 Monaten der Vormundschaft durch ihren Vater Jamie mindestens 2,7 Millionen US-Dollar an Anwaltsrechnungen und anderen Kosten angefallen sein. Beispiele gefällig?

– 460.000 Dollar für die Scheidungs- und den Sorgrechtsstreit mit Ex Kevin Federline

– 113.000 Dollar für eine Zivilklage eines ehemailgen Managers in Florida

– 26.000Dollar für den kläglichen Versuch, ohne Führerschein zu fahren

– 7.000 Dollar für einen Rechtsstreit über eine Villa Britneys, die sie vermietet hat und die offenbar ein Schimmelproblem gehabt haben soll

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Ist nicht alles Gold, was glänzt. Von ihrer Plattenfirma bekam sie eine Platin-Platte für eine Million verkaufter Alben „Circus“. Foto: Britneyspears.com

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Geraldine Wyle, die Anwältin von Vater Jamie Spears, der die volle Kontrolle über seine Tochter inne hat, betont, dass die Kosten es wert waren: „Seit den Anfängen der Vormundschaft sind als Resultat der konzentrierten Bemühungen von Herrn Spears, sowie den involvierten Experten, alle Bereiche im Leben von Frau Spears gefestigt und verbessern sich stetig.“

Anzumerken ist, dass dem Superstar offenbar gerne in die Tasche gelangt wird. So verlangte ein Anwalt von Britneys Vater Jamie allein 4.600 Dollar für einen Kurierdienst, damit auch ja die Vertraulichkeit der zu transportierenden Dokumente gewahrt wird.

Die Anzahl der Anwälte nimmt derweil noch viel bizarrere Ausmaße an. Auf einer der letzten mündlichen Verhandlungen tauchte gleich ein halbes Dutzend Britney- Advocaten auf. Der gegnerische Anwalt stellte dann die berechtigte Frage: „Wer von Ihnen ist derjenige, den ich ansprechen kann?“

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