Mittwoch, 13. Juni 2012 15:20 Uhr

Bryan Adams über seinen „Nebenjob“ als Starfotograf

Bryan Adams zählt nicht nur zu den erfolgreichsten Rockmusikern aller Zeiten, sondern hat sich auch als Fotograf einen Namen gemacht – jetzt erscheint sein erster eigener Bildband.

Sein Prominentenstatus habe ihm dennoch nicht den Zugang zu anderen berühmten Persönlichkeiten erleichtert: „Ich muss den gleichen Weg einschlagen wie alle anderen: Verhandlungen mit den Agenten der Prominenten. Meine Möglichkeiten werden überschätzt. Ich habe nicht so viele berühmte Freunde, wie manche denken“, stellt Bryan Adams im aktuellen Interview mit ‚Vogue‘ fest und ergänzt: „Ich glaube, am Ende wirst du nicht nach deinem Namen beurteilt, sondern nach deiner Arbeit. Niemand ruft dich ein zweites Mal an, wenn du Müll lieferst.“

Der 52-Jährige sieht die Fotografie als Ausgleich zu seinem Beruf als Musiker: „Ich fotografiere ganz sicher nicht, um Geld zu verdienen. Das fällt mir mit der Musik immer noch leichter. Fotografieren beruhigt mich, weil es in gewisser Weise das Gegenteil von Musik ist. Du hast nur eine Chance, den perfekten Moment zu treffen, während du einen Song hundertmal spielen kannst, bis er dir gefällt.“

Zu Bryan Adams‘ Stärke als Fotograf – so heißt es – zählt, dass seine Modelle ihm schnell ihr Vertrauen schenken: „Ich glaube, ich bin vertrauenswürdig. Ich lüge nicht und haue niemanden übers Ohr. Vielleicht strahle ich Ehrlichkeit aus“, erklärt er sich diesen Effekt. Den Gerüchten um Affären mit attraktiven Frauen, die er fotografierte, begegnet Adams mit Humor: „Mit Pamela Anderson hätte ich was angefangen, wenn sie damals nicht mit Tommy Lee zusammen gewesen wäre. Sie ist entzückend, aber einen Streit mit Tommy ist sie nicht wert. Er ist zwei Köpfe größer als ich.“

Eine Fotografie von Bryan Adams verwendete die kanadische Post sogar als Briefmarke: das Portrait von Queen Elizabeth. Vom Shooting mit der britischen Monarchin erzählt er: „Sie betrat den Raum, war sehr freundlich, hatte gute Laune und setzte sich auf den Stuhl. Fünf Minuten – das war einer meiner einfachsten Jobs.“

Foto: wenn.com

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