Freitag, 25. Januar 2019 21:10 Uhr

Bryan Singer dreht „Red Sonja“ trotz Vergewaltigungs-Vorwürfen

Foto: WENN.com

Gegen Star-Regisseur Bryan Singer werden aktuell Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs erhoben (wir berichteten). Nichtsdestotrotz bleibt Singer für die Umsetzung des geplanten „Red Sonja“-Remakes an Bord.

Bryan Singer dreht "Red Sonja" trotz Vergewaltigungs-Vorwürfen

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Bryan Singer gerät immer stärker unter juristischen Druck, nachdem sich mehrere mutmaßliche (minderjährige) Opfer zu Wort gemeldet und behauptet hatten, von dem Regisseur missbraucht oder belästigt worden zu sein. Beim Dreh zu „Bohemian Rhapsody“ musste er seinen Posten schließlich räumen (auch wenn ihm letztlich die Regie-Credits zuerkannt wurden).

Am „Red Sonja“-Remake ist er allerdings weiterhin beteiligt.

Sind Vorwürfe „Fake News“?

Avi Lerner, der das Produktionsstudio repräsentiert, hob in einem Statement am gestrigen Donnerstag Singers kommerzielle Leistung mit „Bohemian Rhapsody“ hervor und bezeichnete die Vorwürfe als „Fake News“. Man fühle sich gut mit der Entscheidung, weiterhin mit dem Regisseur zusammenzuarbeiten.

Bei „Red Sonja“ soll es sich um ein Remake des Films von 1985 handeln. Damals hatte Brigitte Nielsen an der Seite von Arnold Schwarzenegger die Hauptrolle der titelgebenden Kriegerin gespielt. Den Weg für das Remake hat der Erfolg von „Wonder Woman“ geebnet. So sagte Lerner „Deadline“ im November 2011: „Wir haben auf den richtigen Zeitpunkt für dieses Remake gewartet, und mit dem Erfolg von ‚Wonder Woman‘ hat das Publikum gesprochen. Es will weibliche Helden.“ (CI)

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