07.11.2020 10:40 Uhr

Buddhistischer Glaube half Patrick Duffy nach Familientragödie

Patrick Duffys Eltern wurden 1986 in ihrer Bar ermordet. Der buddhistische Glaube half dem "Dallas"-Star damals, den Verlust zu verkraften.

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Dank seiner Rolle im TV-Serien-Hit „Dallas“ (1978-1991) schwamm Patrick Duffy (71) 1986 auf einer Erfolgswelle. Dann schlug das Schicksal zu, als im November des Jahres zwei 19-jährige Männer seine Eltern in ihrer Bar in Montana erschossen. Dem US-Magazin „People“ erklärte der Schauspieler nun, wie sein buddhistischer Glaube ihm dabei half, mit der Tragödie klarzukommen.

Der Aspekt der „Ewigkeit des Lebens“ habe sich fest in Duffy verankert, sagte der 71-Jährige, der in „Dallas“ Bobby Ewing, den jüngeren Bruder von Bösewicht J. R. Ewing (Larry Hagman, 1931-2012), verkörperte. „So schrecklich das auch war, habe ich mich trotzdem nicht von ihnen getrennt gefühlt.“

Mit seiner Einstellung half der in Townsend, Montana geborene Star auch anderen Menschen. Viele seien zu ihm gekommen und hätten gesagt: „Als ich meine Mutter oder Vater verlor, habe ich mich daran erinnert, wie du gesagt hast, dass du nie wirklich das Gefühl hattest, sie verloren zu haben“, so Duffy. „Ich dachte, solange ich damit etwas bewirken kann, wird es mir gut gehen.“

Buddhismus ist „essentieller Teil“ von Patrick Duffys Leben

Nähergebracht wurden dem Schauspieler die Lehren des Buddhismus von seiner bereits verstorbenen Frau, der Balletttänzerin Carlyn Rosser (1939-2017). Mittlerweile praktiziert er die Religion seit fast 50 Jahren und bezeichnet sie als „essentiellen Teil“ seines Lebens. „Ich wende die Lektionen ab dem Zeitpunkt an, an dem ich aufwache“, berichtete der TV-Star. „Auch, wenn ich alleine bin, versuche ich es.“

Die beiden Mörder von Duffys Eltern, Sean A. Wentz und Kenneth A. Miller, wurden nach ihrer Tat in den 1980er Jahren schuldig gesprochen und landeten im Gefängnis. Miller kam 2007 auf Bewährung frei.

(wag/spot)