15.08.2020 20:48 Uhr

Cardi B und ihr neues Video: 100.000 Dollar für Corona-Tests

Der Dreh von Musikvideos inmitten der Coronavirus-Pandemie ist nicht billig. Das musste auch Cardi B am eigenen Leib erfahren.

Foto: Imago Images / Zuma Wire

„Es war irgendwie komisch, das Video in Zeiten von Corona zu drehen „, sagte Cardi B in einem iD-Interview am Donnerstag über ihr neues Musikvideo „WAP“, in dem neben Megan Thee Stallion eine Vielzahl von Promi-Cameos, darunter Kylie Jenner zu sehen sind.

Jeder musste getestet werden

„Wir mussten 100.000 Dollar nur für Tests ausgeben“, so die 27-Jährige. „Jeder am Set musste auf Coronavirus getestet werden.“

Sie sprach auch über die im Video gezeigten Tiger und Leoparden. „Wir haben dort aus Sicherheitsgründen und wegen der Pandemie nicht mit ihnen gefilmt. Wir haben diese Szenen zusammengefügt.“

Quelle: instagram.com

Kritik an Tierszenen

Das Video schlug hohe Wellen, als es Anfang dieses Monats veröffentlicht wurde. Unter anderem löste es sogar eine Gegenreaktion auf die Arbeit mit exotischen Tiere aus. „Tiger King“ -Star Carole Baskin warnte , es sei eine „schreckliche Botschaft“ und „schädlich für Großkatzen“. „Ich werde mich nicht mit Carole Baskin beschäftigen“, erklärte Cardi B nun. „Das ist einfach lächerlich. Oh Gott. Mädchen, du hast deinen gottverdammten Ehemann getötet.“

 

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Sind ihre Texte zu pervers?

In der Zwischenzeit nutzten Kylie Jenner-Hasser das Netz, um ihr Mitwirken an dem Video zu kritisieren. Außerdem werteten Kritiker die Texte des Songs für anstößig. Die Musikerin rappt unter anderem über eine„Wet Ass P-y“ („nasse, feuchte P***y“).

„Ich war wirklich überrascht von der Reaktion“, erklärte die Rapperin. „Ich wusste, dass es wegen mir und Megan für große Aufmerksamkeit sorgen würde. Aber ich wusste nicht, dass es so kontrovers sein würde.“

Neue Social Media-Plattform für die Fans

Cardi B startete kürzlich eine OnlyFans-Seite. Die Seite ähnelt Instagram, aber Benutzer müssen bezahlen, um Feeds zu abonnieren. Besonders die Erwachsenen und Influencer nutzen die Plattform, Promis können so noch mehr von ihren Fans profitieren. Cardi erklärte aber auch, dass Follower auf der Website nicht zu aufgeregt sein sollten. „Nur damit das klar ist: Nein, ich werde nicht meine T-Shirts, meine P***y oder meinen Arsch zeigen, sondern nur echte Inhalte. Ihr seid verrückt neugierig, wenn es um mein Leben geht“.