08.08.2020 19:47 Uhr

Cardi B unterstützt jetzt Joe Biden

Bernie Sanders war gestern. Im Kampf gegen Donald Trump stellt sich Cardi B jetzt auf die Seite von Joe Bide.

imago images / MediaPunch

Für lange Monate unterstütze Cardi B (27) den US-Politiker Bernie Sanders (78) in seinen Ambitionen der Präsident der USA zu werden. Um seine Inhalte unter die Leute zu bringen, führte die Rapperin über Instagram mehrere politische Debatten mit ihm.

Die gemeinsamen Mühen scheiterten nichtsdestotrotz. Der linke Demokrat unterlag im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur seinem Widersacher Joe Biden (77). Dieser wird nun im November gegen Donald Trump (74) bei den Wahlen antreten.

Cardi B hat die Nase voll von Trump

Im Interview mit dem Radiosender SiriusXM erklärte Cardi B am Freitag, dass sie die Niederlage von Bernie Sanders sehr verärgerte, aber jetzt selbstverständlich Joe Biden wählen wird.

Dies liegt allerdings weniger an Biden selbst, sondern vielmehr daran, dass die Grammy-Gewinnerin unter gar keinen Umständen eine zweite Legislaturperiode von Donald Trump miterleben will.

Im Videochat sagte sie: „Ich halte das nicht aus. Ich sage es euch, wenn Trump für weitere vier Jahre im Amt bleiben soll, dann erleide ich einen Nervenzusammenbruch. Darauf würde ich nicht klar kommen. Ich habe Angst um die Zukunft unseres Landes. Es sind nicht nur die Menschen, um die ich mich mir Sorgen mache, ich fürchte mich auch richtig vor dem, was kommt.“

Sie hofft auf ein Ende der Corona-Krise

„Ich will keinen weiteren Krieg. Die Wirtschaft liegt am Boden. Die Menschen verdienen kein Geld mehr, während einige wenige Gelder einstreichen. Das sind aber gerade die, die das Geld nicht bekommen sollten. Dieser Coronavirus ist echt beschissen. Ich wünschte, die Krise würde enden, aber ich will auch nicht belogen werden. Gott behüte, dass meine Großeltern krank werden. Ich habe sie seit über einem Monat nicht gesehen. Ich kann es kaum erwarten, die wieder besuchen zu dürfen.“, fuhr Cardi B fort.

Ihre Aussage klingt ein wenig wirr, aber wahrscheinlich spricht die Rapperin hier von der aktuellen Debatten, um die Kürzung des Arbeitslosengeldes in den USA. Der Präsident und seine Partei planen dieses von 2400 auf 800 Dollar im Monat kürzen. Viele kritisieren, dass reichen Unternehmer wie Kanye West (43) Millionen an Unterstützung gewährt werden, während bei den einfachen Bürgern gespart werden soll.

Insta-Interviews mit Joe Biden?

Die Radio-Moderatorin Swaggy Sie wollte von Cardi B ebenso wissen, ob sie Instagram-Interviews mit Joe Biden plant. Die gebürtige New Yorkerin konnte keine Zusage geben. Sie antwortete lediglich: „Wir werden sehen.“

Die Konstellation Cardi B und Joe Biden könnte durchaus unterhaltsam werden. Denn im Vergleich zum kämpferischen Bernie Sanders wird Joe Biden oft als Schlaftablette bezeichnet. Vielleicht gelingt es aber der vor Energie übersprudelnden Musikerin den Poltiker aus der Reserve zu locken.

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Neuer Song „WAP“ sorgt für Furore

Für alle Fans von Cardi B, die sich nicht für Politik interessieren, gibt es ebenfalls gute Nachrichten. Gestern erschien ihre neuen Single „WAP“ mit Megan Thee Stallion (25).

Der extrem schmutzige Song und das jetzt schon legendäre Video mit Star-Auftritten von Kylie Jenner (23), Rosalia (26) und Normani (24) schlugen ein wie eine Bombe. In den sozialen Medien feierten die User entweder die Pussy-Zelebration der beiden Rapperinnen oder äußerten sich empört über die sehr expliziten Lyrics, die detailreich beschreiben, welche Sex-Praktiken Cardi B und Megan Thee Stallion von ihren Partnern erwarten.