Montag, 23. August 2010 17:18 Uhr

„Carlos – Der Schakal“: Der Kinoherbst wird heiß!

Berlin. Der Film von Regisseur Olivier Assayas, mit einem großartigen Édgar Ramírez in der Rolle des Top-Terroristen Carlos und einem hervorragenden deutschen Cast um Nora von Waldstätten, Alexander Scheer, Christoph Bach und Julia Hummer an seiner Seite, hat bereits im Mai diesen Jahres Publikum und Presse in Cannes begeistert und wird am 4. November in die deutschen Kinos kommen!

„Carlos – Der Schakal“ wird in zwei Versionen starten: Neben der regulären Fassung, die mehrheitlich in den Kinos eingesetzt werden wird, bringt der deutsche Verleih NFP marketing & distribution auch die in Cannes gezeigte ‚Extended Version (Filmlänge 330 Minuten)’ in ausgewählte Kinos.

Mit ‚Carlos – Der Schakal‘ legt der französische Star-Regisseur Olivier Assayas (Boarding Gate, Demonlover) ein actiongeladenes Portrait über den Auf­stieg und Fall eines Mannes vor, der zu Zeiten des Kalten Krieges den internationalen Terrorismus mit erfand und die politischen Machtspiele dieser Jahre auch für seine ganz persönlichen Zwecke zu nutzen wusste. Entstanden ist das Epos einer Ära, in der Ideologie extremste Gewalt legitimierte und der Glaube, die Welt verändern zu können, eine Generation bewegte.

Für seinen Film hat Olivier Assayas jahrelang Recherchen betrieben, das daraus resultierende Drehbuch, verfasst von Assayas gemeinsam mit Co-Autor Dan Franck, basiert ausschließlich auf direkten Zeugen­aus­sagen, Gerichtsprotokollen und Polizei-Akten.

Gespielt wird Carlos von Édgar Ramírez (Das Bourne Ultimatum, 8 Blickwinkel), der, genau wie der ,reale’ Carlos, aus Caracas / Venezuela stammt und für seine Rolle eine wahre schauspielerische Tour de Force hinlegt. An seiner Seite spielt ein starkes deutsches Ensemble, darunter Shooting Star Nora von Waldstätten (Parkour, Schwerkraft) als Carlos’ Ehefrau Magdalena Kopp, Alexander Scheer (Sonnenallee, Das wilde Leben) als sein Weggefährte Johannes Weinrich, Christoph Bach (Dutschke, Katze im Sack) als Hans-Joachim Klein, Aljoscha Stadelmann (Die Wölfe) und Julia Hummer (Gespenster). In weiteren Rollen sind zudem u.a. Udo Samel (Alles auf Zucker!), Jule Böwe (Schwarze Schafe) und Katharina Schüttler (Wahrheit oder Pflicht) zu sehen.
Gedreht wurde der Film zu großen Teilen in Halle und Naumburg, sowie in Berlin, Leipzig, London, Budapest, Libanon, Jemen und Sudan.

Und darum geht’s: Sein Name ist Ilich Ramírez Sánchez, doch die Welt kennt ihn als Carlos. Carlos der Schakal. Berühmt. Berüchtigt. Ein Phantom und ein Phänomen. 1975 ver­antwortet er den Anschlag auf das OPEC-Hauptquartier in Wien, in den Jahren darauf agiert er als kaltblütiger Mörder und effizienter Manager organisierter Gewalt – und macht den Terror zum Business. Er wird zum meistgesuchten Terroristen der Welt, doch Fotos gibt es kaum von ihm. Auf den Fahndungs­plakaten ist er nur der Mann mit der Sonnenbrille. Immer wieder schafft er es unter­zu­tauchen, verprasst sein auf Schweizer Konten angehäuftes Vermögen in Luxus­hotels, macht sich Frauen hörig und nutzt sie für seine Zwecke aus, und lässt seine Kontakte zu den Geheim­­diensten in Ost und West spielen. Mit den Jahren verlassen ihn jedoch sein sicheres Ge­spür und seine Energie – und schließlich auch seine treuen Partner und Unter­stützer, die ihn nun als blutbesudeltes Relikt des Kalten Krieges möglichst unauffällig los­werden wollen.

Fotos: Warner, Archiv

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