13.01.2021 12:58 Uhr

Cassandra Steens klare Worte an Aluhut-Träger: „Das geht gar nicht!“

Trotz der weltweiten Corona-Pandemie und dem verlängerten Lockdown finden sich noch immer viele Maskengegner und Menschen, die in den sozialen Netzwerken die krudesten Verschwörungstheorien rund um COVID19 posten.

imago images / eventfoto54

Und auch in den Medien tauchten seit Beginn der Pandemie einige Promis auf, die ebenfalls mit wirren Theorien um sich warfen und sich damit teilweise sogar selbst ins Abseits katapultierten.

Sängerin Cassandra Steen hält wenig von diesen Personen, die Corona nicht ernst nehmen oder sogar leugnen, wie sie im Gespräch mit Klatsch-tratsch.de verrät. „Die Grundaussage ist ja die, dass wir uns gegenseitig beschützen. Dass man etwas dagegen hat, das geht nicht.“

„Das hat auch nichts mit dem Alter zu tun!“

Natürlich sei es wichtig darüber zu reden und sich auszutauschen, schließlich sei das eine Sache, die die Gesellschaft ihrer Meinung nach größtenteils verlernt habe: „Einfach mal auf Menschen einzugehen und auf Ängste einzugehen.“ Denn schließlich gehe es hier nicht nur um eine kleine Meinungsverschiedenheit, sondern im Zweifelsfall sogar um Menschenleben.

„Es gibt Menschen, die sind davon sehr wohl betroffen. Die können leichter krank werden und werden es vielleicht eher nicht überleben. Das hat auch nichts mit dem Alter zu tun.“ Die „Stadt“-Sängerin kann sich über das wenig solidarische Verhalten vielerorts nur wundern. „Ich freue mich, wenn ich jemandem andere etwas Gutes tun kann. Und wenn es nur daran liegt, dass ich eine Maske trage. Für manche ist es wirklich einengend, eine Maske zu tragen.“

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„Das finde ich schon ein bisschen lächerlich“

Aber es gäbe für alles eine Lösung. Auch für Leute, die es beengend finden, eine Maske zu tragen. „Wenn die Nachbarin es zu schlimm findet, weil sie beispielsweise älter ist und Atembeschwerden hat, dann kann man für sie doch sicher Nachbarn finden, die für sie mit einkaufen. Es gibt Lösungen und die sind so mit normaler Menschlichkeit verbunden und dass sich die nicht finden, finde ich schon ein bisschen lächerlich.“

Anstatt nur schwarzzumalen, sollte man sich lieber auf die Vorteile konzentrieren, denn bekanntermaßen steckt ja in jeder Krise auch eine Chance. „Ich habe mich beispielsweise neulich gefreut: Meine Nase war nicht so kalt wie sonst. Ich habe die Maske beim Gassigehen aufgelassen, weil es einfach wärmer war. Man muss einfach mal die Vorteile genauso suchen wie die Nachteile. Leider passiert das häufig aber nur in eine Richtung und das nervt.“

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„Kehr vor deiner eigenen Tür!“

Und auch online kann die schöne Sängerin nur mit den Augen rollen, bei einigen Kommentaren, die sie in den sozialen Netzwerken liest. Dennoch habe sie nicht das Bedürfnis, auf Kommentare von Verschwörungstheoretikern und Maskenverweigerern zu antworten, denn „ich denke, dass man genug mit seinem Umfeld zu tun hat. Das ist dann auch nicht meine Verantwortung. Diese Menschen gehören zu ihrem Umfeld und die sollen sich darum kümmern. Für mich sind Familie und Freunde die, die zu mir gehören und um die kümmere ich mich.“

Es gäbe ihrer Meinung nach einfach sehr viele Menschen, die sich blind von ihrer Angst leiten lassen. Anstatt sich aber online mit fremden Leuten in Kommentaren zu streiten, bleibe sie lieber ihrem Motto treu: Erst mal vor der eigenen Tür kehren. „Meine Freunde und meine Familie, mit denen ich zutun habe, mit denen wird diskutiert. Und glaub mir, das ist viel Zeit.“ (DA)