Nach Depressions-Eklat auf Instagram Cathy Hummels entschuldigt sich – ist es damit jedoch getan?

Cathy Hummels wirkt traurig auf dem roten Teppich
Am liebsten zeigt sich Cathy Hummels gut gelaunt auf Events, das gelingt aber nicht immer.

Foto: IMAGO/ Future Image

Bang ShowbizBang Showbiz | 15.11.2022, 08:00 Uhr

Die Influencerin äußert sich erstmals zu der heftigen Kritik an ihren Instagram-Posts.

Cathy Hummels hat ihren Post zum Thema Depressionen gelöscht.

Die Influencerin war zuletzt in Kritik geraten, weil sie fleißig Inhalte zu einem Luxus-Retreat auf Rhodos geteilt hatte.

Fragwürdiger Instagram-Werbe-Post

Selbst die Deutsche Depressionsliga schaltete sich ein und warf der Moderatorin vor, Depressionen auf Instagram für Werbezwecke benutzen. „Depression ist weder schick noch en vogue. Depression ist eine schwere Erkrankung“, schrieb die Selbsthilfeorganisation in einem Statement.

Cathy entschuldigt sich öffentlich und löscht den Beitrag

Nun hat Cathy den besagten Post von ihrem Account entfernt. In einem neuen Beitrag nimmt sie zudem erstmals Stellung zu der Kritik. „Ich habe als Jugendliche unter schweren Depressionen gelitten und möchte von Herzen einfach nur eines: Auf das Thema aufmerksam machen. Es sichtbar machen und auch zeigen, dass es jeden treffen kann. Auch Menschen, die im Rampenlicht stehen“, schrieb die 34-Jährige.

Leider seien ihre Beiträge etwas unglücklich formuliert gewesen. „Wenn sich dadurch Menschen, vor allem Betroffene von Depression, oder anderen psychischen Erkrankungen, nicht ernst genommen oder verletzt gefühlt haben, tut mir das Leid und ich entschuldige mich dafür“, fügte Cathy hinzu.

Erkrankung für Werbezwecke zu nutzen war nicht ihr Ziel

Eine Verharmlosung der schweren Krankheit sei nie ihre Absicht gewesen. „Auch nicht, dass der Eindruck entsteht, ich würde die Erkrankung für Werbezwecke nutzen“, betonte die Ex-Frau von Fußball-Profi Mats Hummels. Sie habe es sich zur Mission erklärt, Bewusstsein für die Themen mentale Gesundheit und Depressionen zu schaffen.

„Wenn man darüber spricht, dann tut sich was. Ich kann und will das in Zukunft besser machen und das – gemeinsam mit euch!“, kündigte die „Kampf der Realitystars„-Moderatorin an.