Charlie Sheen: So ging es ihm nach seinem Aus bei „Two and a half Men“

Charlie Sheen: So ging es ihm wirklich nach seinem Aus bei "Two and a half Men"
Charlie Sheen: So ging es ihm wirklich nach seinem Aus bei "Two and a half Men"

Foto: Imago / Future Image

27.02.2021 21:30 Uhr

Um Charlie Sheen ist es in den vergangenen Jahren ruhig geworden - jetzt blickt der Schauspieler auf die Zeit in seinem Leben zurück, als sein öffentlicher Zusammenbruch für Furore in den sozialen Medien und weltweit für Aufsehen sorgte.

Der mittlerweile 55-Jährige gibt inzwischen zu, dass er es bereut, extreme Interviews gegeben und für ganze Hashtags, die sich nur um ihn drehten, gesorgt zu haben. Sein Verhalten beendete damals seine erfolgreiche Zeit an der Seite von Jon Cryer bei „Two and a Half Men“ und trennte damit seine eigentlich sehr gute Beziehung zum Serienschöpfer Chuck Lorre. Immer wieder musste Charlie Sheen in die Entzugsklinik, bevor die Serie dann letztendlich ohne ihn weiterlief – mit Ashton Kutcher an seiner Stelle.

Sheen dachte anders als der Rest

„Die Leute haben zu mir gesagt: ‚Hey, Mann, das war so cool, es hat so viel Spaß gemacht, es zu sehen. Es war so cool, ein Teil von dem Support für dich zu sein und ein Teil all dieser Energie’“, so Sheen gegenüber „Yahoo!“. „Mein Gedanke dahinter war eher: ‚Oh ja, großartig. Ich bin so froh, dass ich den Vorruhestand gegen einen Hashtag eingetauscht habe‘.”

Charlie Sheen: So ging es ihm wirklich nach seinem Aus bei "Two and a half Men"

Foto: imago / Zuma wire

„Absolute Eigenverantwortung“

Es habe 55 verschiedene Möglichkeiten für ihn gegeben, mit dieser Situation umzugehen, und er habe Nummer 56 gewählt.

Sheen dazu: „Ich denke, dass nach diesem Zusammenbruch erst das Wachsen, oder das Vorwärts-Dahinschmelzen – wie auch immer man es nennen will –  kommen konnte. Es musste mit der absoluten Eigenverantwortung für meine Rolle in all dem beginnen.“

Die Drogen waren schuld

Der Schauspieler gibt auch zu, dass die Drogen, die er einnahm, kompletten Einfluss darauf hatten, was passiert ist. „Ich denke, es waren die Drogen oder die verbleibenden Wirkungen der Drogen und es war auch ein Ozean von Stress und ein Vulkan der Verachtung. Es wurde alles selbst von mir generiert“, fügte er hinzu. „Ich musste nur einen Schritt zurücktreten und sagen: ‚Ok, machen wir eine Liste. Lasst uns alles auflisten, was in meinem Leben cool ist und was gerade passiert. Und machen wir eine Liste von dem, was nicht cool ist.‘ Und die coole Liste war wirklich voll. Die nicht coole Liste bestand aus zwei Dingen, die leicht hätten verworfen werden können. Mein Gehirn funktionierte aber einfach nicht richtig.“

Sheen brauchte Hilfe

Weiter erzählte der „Two and a half Men“-Star: „Ich habe jemanden gebraucht, der mich an die Hand nimmt und sagt: ‚Hey, Mann, offensichtlich sind da noch eine Menge anderer Dinge im Gange. Wie können wir dir helfen?‘ Stattdessen tauchten sie in Scharen mit Bannern und Songs auf, allen Arten von Fanfare und Feierlichkeiten, die meiner Meinung nach eine sehr öffentliche Darstellung eines Moments meines psychischen Zustands waren.“

Heute konzentriert sich Charlie Sheen auf eine neue Serie und habe „das absolute Vertrauen im dritten Anlauf all diese Dinge in den Griff zu bekommen.“ „Die Leute werden mich bald wieder für das feiern können, womit ich ja nun mal meinen Lebensunterhalt bestreite.“