Dienstag, 23. November 2010 09:42 Uhr

Charlie Sheen wehrt sich gegen Erpressung von Pornodarstellerin

Los Angeles. Schlägt zurück: Charlie Sheen (45) erhebt Anklage gegen Capri Anderson (22) und behauptet, von der Porno-Darstellerin um 740.000 Euro erpresst worden zu sein.  In der Anklage, die der Schauspieler (‚Scary Movie 4‘) gegen die brünette Starlet einreichte, hieß es: „Dies ist ein Fall von Erpressung des international bekannten Schauspielers und Stars Charlie Sheen … von einem opportunistischen Porno-Star und öffentlichkeitshungriger, falscher Künstlerin. Sie erfand eine sensationsheischende Geschichte darüber angegriffen, verletzt und gegen ihren Willen festgehalten worden zu sein.“

Weiter wird in den Dokument behauptet, Anderson habe Sheen angedroht, ihre „erfundene Geschichte“ in der Öffentlichkeit so oft zu wiederholen, bis er ihr das Geld auszahlen würde.
Weil Charlie Sheen sich weigerte, Capri Anderson für ihr Schweigen zu bezahlen, gab die Schauspielerin gestern ein Enthüllungsinterview, in dem sie davon berichtete, wie Sheen betrunken ausgerastet war und sie angriff.

„Gegen Mitte des Abends wurde es richtig schlimm“, erinnerte sich die Brünette im Interview mit ‚Good Morning America‘ an die Nacht, die sie mit dem weltberühmten Filmstar verbringen musste. „Er fing an rassistische Verleumdungen zu brüllen. Aber erst, als er seine Hände um meinen Hals legte, dachte ich bei mir, dass ich mich in eine wirklich schlimme Lage gebracht hatte.“

Die Pornofilm-Darstellerin war gebucht worden, um Sheen zum Dinner zu begleiten, doch im Hotelzimmer des Hollywoodlers im New Yorker ‚Plaza Hotel‘ eskalierte die Situation dann und endete damit, dass Sheen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

Glaubt man Sheen, habe Anderson später bei der Polizei ausgesagt, es gehe ihr „gut“ und er sei ein „Gentleman“ gewesen.

Der Anwalt von Capri Anderson wirft dem Leinwand-Helden vor, die „Situation zu verkomplizieren“: „Sie werfen einen Haufen Dreck an die Wand und hoffen, dass etwas kleben bleibt“, beschwerte sich Keith M Davidson im ‚People‘-Magazin über das Verhalten von Charlie Sheen. (Cover)

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