Samstag, 14. März 2009 13:48 Uhr

Charlize Theron stört Nacktsein nicht

Oscar-Preisträgerin gesteht Charlize Theron gesteht, dass sie es schwieriger fand die Emotionen des Charakters aus ihrem neuesten Streifen ‚The Burning Plain‘ zu übermitteln, als die Hüllen fallen zu lassen. Theron, die in dem Film eine selbstzerstörerische, Sex-süchtige Mutter spielt, erklärt: „Nackt zu sein ist eines dieser Dinge, die, wie ich glaube, die meisten Menschen in einer isolierten, in einzelne Teile aufgespaltene Art betrachten. Aber manchmal ist es schwieriger eine Szene zu drehen, in der man eine rohe Empfindung von Schmerz oder Verletzlichkeit ausdrücken muss. Diese Art von Nacktheit ist manchmal viel schwerer als sich auszuziehen.“

Die 33-jährige wirkte in dem Film auch als Produzentin mit und ist selbst erstaunt darüber, da sie nie gedacht hätte sie würde einmal für einen ihrer Filme hinter die Kamera treten.

Der Hollywood-Star verrät: „Wenn ihr mich vor zehn Jahren gefragt hättet ob ich je produzieren würde, dann hätte ich wahrscheinlich gesagt ‚Ihr seid verrückt‘. Aber es ist eines dieser Dinge geworden, die mich begreifen ließen, dass je älter ich werde und je mehr ich es mache, desto mehr liebe ich das Filmemachen. Es ist nicht der Gedanke eine Rolle zu spielen und aufzutauchen und nur zu schauspielern und mein Ding zu drehen. Es ist der gemeinschaftliche Aspekt des Ganzen, den ich liebe.” (BangMedia)

Für das Drama „The Burning Plain“ arbeitete der mexikanische Drehbuchautor Guillermo Arriaga erstmalig als Regisseur. In seiner typischen Manier inszenierte er das Drehbuch und den Film. Vier verschiedene Menschen in ganz unterschiedlichen Handlungssträngen beeinflussen sich in irgendeiner Form. Auch das Skript zu „Babel“, das filmische Meisterwerk mit Brad Pitt, stammt aus der Feder des Mexikaners und bescherte dem Drehbuchautoren 2007 eine Oscar-Nominierung.

Der Streifen ist hochkarätig besetzt. Die 16-jährige Mariana, gespielt von Jennifer Lawrence, erfährt, dass ihre Mutter, verkörpert von Kim Basinger, eine Affäre hat. Aus Verzweiflung, Enttäuschung und Hilflosigkeit entwickelt Mariana einen teuflischen Plan, der ihr Leben für immer verändern wird. Eine andere Lebensgeschichte des Filmes stellt Sylvia (Charlize Theron) in den Mittelpunkt. Eine Frau aus Portland, deren jetziges Leben durch eine schlimme Tat, die sie in der Vergangenheit begangen hat, geprägt ist. Dann ist da noch Maria, ein 12-jähriges Mädchen aus Mexiko, das ihre Mutter nie kennen gelernt hat.

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