Dienstag, 13. Februar 2018 10:07 Uhr

Charlize Theron und die Gehaltsdiskussionen

Charlize Theron findet, dass Frauen viel weniger höflich sein sollten, wenn es zu Gehaltsdiskussionen kommt. Die ‚Atomic Blonde‚-Darstellerin fordert für ihre Filme einfach, was sie denkt, dass ihr zusteht – nämlich dieselbe Summe, die auch ihre männlichen Co-Stars erhalten.

Charlize Theron und die Gehaltsdiskussionen

Foto: Nicky Nelson/WENN.com

So auch bei dem Fantasy-Streifen ‚The Huntsman & The Ice Queen‘ aus dem Jahr 2016, als sie es gar nicht einsah, weniger als ihr Kollege Chris Hemsworth zu verdienen. „Ich befinde mich in einer Position, in der ich meine Faust auf den Tisch schlagen und sagen konnte, dass ich genauso viel verdienen will wie meine männlichen Co-Stars, mit denen ich einen anderen Film gemacht habe. Wir haben eine Fortsetzung gemacht, wir haben es zusammen gemacht, also wieso nicht?“, berichtet die Blondine.

Und tatsächlich lief daraufhin alles wie geschmiert – zu ihrer eigenen Überraschung: „Das Interessante daran war, dass ich ein Studio hatte, das sagte, alles klar. Und ich meinte, echt? Wir müssen nur das sagen? Wir müssen einfach weniger höflich diesbezüglich sein und sagen, was wir wollen?“

Unterstützerin der MeToo-Bwegung

Die 42-Jährige outet sich im Gespräch mit Kweku Mandela, dem Enkel von Nelson Mandela, als große Unterstützerin der #MeToo-Bewegung. Sie erklärt: „Die ganze Bewegung und die Menge an Frauen, die durch andere Frauen ermächtigt wurde, vorzutreten und ihre Wahrheit zu sprechen – ich weiß, dass ich in meinem Leben noch nie so etwas gesehen habe. Das ist ein Stein, der sehr schnell einen Berg hinunterfällt und mir gefällt es sehr, das zu beobachten.“

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