24.09.2013 19:20 Uhr

Charlotte Roches „Feuchtgebiete“ knackt die „eine Million“

David Wnendts Verfilmung des Weltbestsellers ‚Feuchtgebiete‘ schreibt die Erfolgsgeschichte des Buches im Kino fort: Charlotte Roches polarisierender Roman verkaufte sich alleine in Deutschland über 2.5 Millionen Mal und wurde in 27 Sprachen übersetzt.

Nun knackte der Film in Deutschland, Österreich und der Schweiz am Wochenende die Besuchermillion – und es ist noch kein Ende in Sicht. Denn auch nach dem 5. Wochenende behauptet sich ‚Feuchtgebiete‘ gegen starke internationale Konkurrenz und hält sich in den Top 10. Allein in Deutschland sahen bislang knapp 900.000 Zuschauer den Film, weitere 130.000 Zuschauer kamen aus Österreich und der deutschsprachigen Schweiz dazu.

Der Film startete am 22. August in Deutschland mit 268 Kopien in den Kinos, inzwischen läuft der Film sogar auf 498 Leinwänden.

Film und Buch zeichnen das wunderbar wilde Portrait einer jungen Frau, Helen Memel (gespielt von Carla Juri) die versucht, ihre Lebensgier zu stillen und ihren Platz im Leben zu finden. Regisseur David Wnendt (KRIEGERIN) und seinem Produzenten Peter Rommel (HALT AUF FREIER STRECKE, SOMMER VORM BALKON), vierfacher Deutscher Filmpreis-Gewinner, ist mit der Verfilmung des Romans ein visuelles und wahres erzählerisches Meisterstück geglückt, eine provokante erotische Komödie, wie sie Seltenheitswert im deutschen Kino hat. Von der Kritik wurde sie gefeiert, vom Feulleton hochgelobt.

Mit entwaffnender Direktheit verkörpert Carla Juri (Berlinale Shooting-Star 2013) die Hauptfigur Helen, sie wurde mit ihrer Darstellung zur Leinwand-Entdeckung des Kinojahres. Helens verkorkst-egomanische Eltern spielen Meret Becker (KOKOWÄÄH) und Axel Milberg (ALMANYA – WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND), als Helens beste Freundin ist Marlen Kruse zu sehen, als Krankenpfleger Robin Christoph Letkowski (PARKOUR). In weiteren Rollen spielen Peri Baumeister (RUSSENDISKO), Edgar Selge (DAS EXPERIMENT) und Harry Baer.

Foto: Majestic