07.02.2020 14:56 Uhr

Charts der Woche: Capital Bra landet seinen 20. Nummer-1-Hit

imago images / Jan Huebner

Capital Bra schreibt nicht nur „5 Songs in einer Nacht“ und erzielt einen Streaming-Rekord nach dem anderen, sondern feiert nun auch den 20. Nummer-1-Hit seiner Karriere.

Fast auf den Tag genau drei Jahre, nachdem der Rap-Überflieger erstmals die Offiziellen Deutschen Single-Charts beehrte, stürmt er mit seinem jüngsten „Baby“ mal wieder aus dem Stand an die Spitze.

Der Bratan ist ganz oben

Dabei tritt der Bratan unter seinem zweiten Alter Ego Joker Bra auf und wird vom DJ-Duo VIZE tatkräftig unterstützt. Dieses konnte in Berlin den verdienten „Nummer 1 Award“ entgegennehmen.

Die weiteren Podiumsplätze der Single-Hitliste besetzen R’n’B-Sänger The Weekend („Blinding Lights“) sowie der zweithöchste New Entry Samra („Mon Ami“). Die beiden Powerfrauen Juju & Loredana („Kein Wort“) rutschen von eins auf vier.

Ebenfalls in die Top 100 schafft es u. a. auch Jens Knossalla alias Knossi. Der „einzig wahre König“ hat sich als Live-Streamer auf YouTube einen Namen gemacht und debütiert mit seinem ersten Lied „Alge“ als einer von nur acht Neuzugängen an 50. Stelle.

„Hurra die Welt geht unter“

Im Album-Ranking ist Tarek K.I.Z. erstmals ohne Band unterwegs und lässt tief in sein Innerstes blicken. Das düster-melancholische Solo-Debüt „Golem“ behandelt Themen wie häusliche Gewalt und Drogensucht, wird von Kritikern einhellig gelobt und besteigt – wie schon die K.I.Z.-Platte „Hurra die Welt geht unter“ – auf Anhieb den Thron der Auswertung.

Über eine neue persönliche Höchstplatzierung dürfen sich BRDigung („Zeig dich!“) und Schwesta Ewa („Aaliyah“) freuen. Während die Metal/Punkrock-Combo hinter Eminem („Music To Be Murdered By“, zwei) Rang drei erreicht, startet die HipHopperin auf Position fünf. Die Vorwochensieger von Mono Inc. („The Book Of Fire“) drehen nun an 17. Stelle ihre Runden.

Quelle: instagram.com

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans.

Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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