Freitag, 28. Februar 2020 15:10 Uhr

Charts der Woche: Erstmals K-Pop an der Spitze!

imago images / ZUMA Press

Erstmals in der Geschichte der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, steht eine asiatische Pop-Band an der Spitze der Hitliste. Dank einer spannenden Aufholjagd setzt sich die südkoreanische Gruppe BTS mit ihrem neuen Werk „Map Of The Soul: 7“ gegen „Ordinary Man“ Ozzy Osbourne durch und führt damit ihren internationalen Siegeszug fort.

Die sieben K-Pop-Jungs, die im Sommer für zwei Gigs nach Deutschland kommen, verweisen Osbourne an die zweite Stelle, was der Rocklegende immerhin die bislang höchste Solo-Position einbringt.

Fake News, Flüchtlingspolitik, Rechtspopulismus: Liedermacher Heinz Rudolf Kunze gehen auch zum 40-jährigen Bühnenjubiläum die Themen nicht aus. „Der Wahrheit die Ehre“, sein nach eigener Aussage stärkstes Album seit 20 Jahren, beschert ihm auf Rang drei den ersten Podestplatz seiner Karriere.

Zwar tummeln sich HipHopper zur Abwechslung mal nicht auf den Top-Rängen. Doch Vorwochensieger Gzuz („Gzuz“, vier) sowie die New Entries Prezident („Alles ist voll von Göttern“, sieben), Mudi & Enes („Maktub“, 13) und Eno („Bonität“, 16) sorgen für eine anhaltend gute Rap-Quote. Das Power-Metal-Projekt Demons & Wizards („III“) um Blind-Guardian-Sänger Hansi Kürsch überzeugt zum Auftakt an fünfter Stelle.

The Weeknd in den Single-Charts vorn

Im Single-Ranking landet der Kanadier The Weeknd mit „After Hours“ (35) nicht nur einen der höchsten Neuzugänge, sondern lässt seine „Blinding Lights“ bereits zum fünften Mal von der Spitze leuchten. Die Rapper Ufo361 („Rich Rich“, zwei), Samra („Schüsse im Regen“, drei) und Apache 207 („Matrix“, zehn) kommen am besten aus den Startlöchern.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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