Dienstag, 26. März 2019 21:20 Uhr

Chefboss: Darum haben sie bei Michael Jackson ein komisches Gefühl

Foto: Frank Egel

In den letzten Monaten wurde die Unterhaltungsindustrie mit schrecklichen Vorwürfen erschüttert. Publikumslieblingen wie R. Kelly, Michael Jackson oder auch Bill Cosby wird Missbrauch vorgeworfen. Taten, die auch die Justiz beschäftigen.

Chefboss: Darum haben sie bei Michael Jackson ein komisches Gefühl

Foto: Frank Egel

Für viele Musik- und Filmfans stellt sich nun die Frage, ob man Künstler und Werk voneinander trennen kann oder nicht. Auch Rapperin Alice von der Gruppe Chefboss hat sich mit dieser Frage beschäftigt, wie sie im Interview mit Klatsch-tratsch.de verrät: „Das ist eine schwere Frage. Ich habe sehr viel darüber nachgedacht und habe versucht das in Relation zu setzen.“

„Ich habe für mich entschieden kein R. Kelly mehr zu hören“

Weiter erklärt die „Hol dein Freak raus“-Interpretin ihre Gedanken: „Es gibt bestimmte Menschen, wie auch beispielsweise Roman Polanski, die haben so einen „Übermenschen-Status”, wie den auch Michael Jackson und einige andere hatten. Dadurch ist es sehr schwierig, für die Menschen, das zu trennen.“

Quelle: instagram.com

Den R&B-Sänger R. Kelly boykottiere sie allerdings: „In Sachen R. Kelly bin ich schon eher so drauf, dass ich mir die Musik nicht anhöre, weil er davon noch profitieren würde. Michael Jackson ist ja schon tot. Ob das jetzt etwas nützt … ich weiß es nicht.“

Deshalb ist für Alice klar: „Ich habe für mich entschieden, kein R. Kelly mehr zu hören und keine Filme mehr von Roman Polanski zu gucken. Ich vermeide das, weil ich denke, dass die Leute davon noch profitieren könnten. Andererseits finde ich auch, dass man ihnen das, was sie im musikalischen Bereich geschafft haben, auch nicht absprechen kann.“

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