Cher: Shitstorm wegen George-Floyd-Tweet

Cher: Shitstorm wegen George Floyd-Tweet
Cher: Shitstorm wegen George Floyd-Tweet

Foto: imago / Hollandse Hoogte

04.04.2021 20:00 Uhr

Cher musste sich jetzt für einen Twitter-Beitrag entschuldigen, in dem sie sie sich zu dem Mordprozess gegen Derek Chauvin und zum Tod von George Floyd äußerte.

Die Sängerin twitterte vergangene Woche: „Ich habe mit Mama gesprochen und sie hat gesagt: ‚Ich habe den Prozess gegen den Polizisten gesehen, der George Floyd getötet hat und habe geweint. Ich sagte ‚Mama, ich weiß, das wird verrückt klingen, aber ich dachte, vielleicht hätte ich geholfen, wenn ich dort gewesen wäre.“ Die 74-Jährige erntete daraufhin allerdings einen Shitstorm, denn viele beschuldigten sie, sich als „weiße Retterin“ aufzuspielen.

„Da zeigt sich dein weißer Retterkomplex“

„Ähm… .Cher, ich denke du bist großartig und alles, aber das ist es nicht. Bei George Floyds Mord geht es nicht um dich. Nutze es nicht für dich. Und beleidige nicht versehentlich die traumatisierten Zeugen, die dort waren und ihr Bestes getan haben, um sein Leben zu retten“, twitterte jemand.

Ein anderer schrieb: „Ich liebe dich, Schatz, aber hier zeigt sich dein weißer Retterkomplex “ und ein weiterer User twitterte: „Dies ist ein deutliches Runterspielen von dem, was Zeugen, die aussagten, VERSUCHT haben, um seinen Tod zu stoppen. Es gab MEHRERE Zeugenaussagen von jedem, vom Feuerwehrmann über einen MMA-Kämpfer bis hin zu einem älteren Mann, der versuchte, die Situation zu verhindern. Das Singen von Liedern löscht Rassismus nicht aus, Cher.“

Cher bekommt auch Unterstützung

„Wenn der Feuerwehrmann, der versucht hat einzugreifen, keinen Erfolg hatte, hattest du sicher auch keine Chance. Was für ein Beitrag! Verblüffend. Glaubst du, du hast eine Art magische Kraft? Die Polizei würde niemandem erlauben, sich in ihr Geschäft einzumischen. “

Andere User verteidigten die Musikerin aber auch für ihre Aussage. „Cher hilft ständig allen Gemeinden, mehr als die meisten. Also, wenn eine freundliche alte Dame wünscht, sie wäre da gewesen, um zu helfen, sehe ich darin verflucht noch mal keinen Schaden. Beruhigt euch.“

Entschuldigung auf Twitter

Später entschuldigte sich Cher für den Tweet mit den Worten: „Ich habe mit diesem Tweet gerungen, weil ich mir schon dachte, einige Leute würden es nicht verstehen oder dann glauben, ein Entertainer könnte keine ehrlichen Gefühle für einen Menschen zeigen, der leidet und stirbt, selbst wenn es nur im Fernsehen gezeigt wird. Ihr wisst nicht, was ich schon getan habe, wer ich bin oder was ich glaube. Ich kann und ich werde helfen und ich habe es immer getan“.

Cher: „Ich kenne mein Herz“

Dann fügte die Diva noch hinzu: „Ich habe gerade mit meiner Freundin Karen telefoniert. Ich sagte ihr, was passiert ist und erkannte, dass man Menschen verärgern und verletzen kann, indem man nicht weiß, was alles „NICHT angemessen“ ist. Bei Gott, es tut mir wirklich wahnsinnig leid, wenn ich jemanden in der Black-Community wütend gemacht habe. Ich kenne mein Herz“.