20.08.2020 15:33 Uhr

Cher will bei der Post arbeiten – darf aber nicht

Bei der nahenden US-Wahl während der Corona-Pandemie wird die Post eine besondere Rolle spielen. Deshalb hat sich Poplegende Cher vorgenommen, mit anzupacken - als ehrenamtliche Helferin. Doch das ist gar nicht so leicht.

Gary Mitchell/Landmark Media

Chers (74, „Strong Enough“) Mission, der US-Post unter die Arme zu greifen, läuft nicht ganz wie geplant. Die Sängerin wollte die Post unterstützen, nachdem diese mit der Briefwahl zur kommenden US-Präsidentschaftswahl viel Arbeit vor sich hat. Cher plante, sich als ehrenamtliche Helferin zu bewerben. Wie sich herausstellt, ist das allerdings schwieriger als gedacht.

Versuch gescheitert

Auf Twitter berichtet Cher von ihren gescheiterten Versuchen: „Ok, habe zwei Poststellen in Malibu angerufen. Sie waren höflich. Ich sagte ‚Hi, hier ist Cher und ich würde gerne wissen, ob sie Ehrenamtliche anstellen?'“ Daraufhin wurde Cher mit dem Vorgesetzten verbunden, der ihr Angebot wohl ablehnte und sie darauf hinwies, dass sie dafür Fingerabdrücke und einen Background-Check benötigen würden. Ob die Sängerin ihren Plan nun schon aufgibt, ist nicht klar. In ihrem letzten Tweet machte sie noch einmal auf den Ernst der Lage aufmerksam.

Wird die Briefwahl entscheidend?

Die Demokraten werfen Trump vor, die Post absichtlich zu schwächen. Die Post befürchtet, dass Millionen Briefwahlunterlagen nicht rechtzeitig zugestellt werden könnten. Aufgrund der Corona-Pandemie könnte die Briefwahl, zu der auch viele Stars aufgerufen haben, bei der Wahl zum nächsten US-Präsidenten entscheidend sein.

(mia/spot)