Sonntag, 26. August 2018 20:33 Uhr

Chloe Grace Moretz über ihren schwulen Bruder

Schauspielerin Chloe Grace Moretz wird ab 31. August auf dem Cover der September-Ausgabe des „GayTimes“-Magazins zu sehen sein. Die 21-Jährige posiert nicht ohne Grund für die Homosexuellen-Zeitschrift. Ihr älterer Bruder Trevor outete sich bereits vor Jahren als schwul und die Beziehung zu seinem Freund Nick sei die „gesündeste, die sie je gesehen habe“.

Chloe Grace Moretz über ihren schwulen Bruder

Foto: Lia Toby/WENN.com

Nicht das Verhältnis zwischen ihren Eltern, sondern zwischen ihrem Bruder und seinem Partner würde sie seit 11 Jahren bis heute beeindrucken. „Diese Beziehung gab mir den Glauben und die Hoffnung, dass man jemanden finden kann, mit dem eine lange Zeit zusammen ist und den du wirklich liebst.“

Die hübsche Schauspielerin erklärte in einem Interview mit der Zeitschrift weiter: „Für mich ist es interessant, dass es keine typische Familienkonstellation war, sondern es waren mein schwuler Bruder und sein Freund.“

Quelle: instagram.com

„Es hat mir das Herz gebrochen“

Moretz setzt sich sich nach dem Outing ihres Bruders vermehrt dafür ein, dass die Leute seine Beziehung tolerieren und akzeptieren. „Es hat mir das Herz gebrochen, dass sie immer für sich selbst kämpfen mussten, also bin ich raus gegangen und habe gesagt: Hey, schwul zu sein ist keine große Sache. Seid stolz, seid offen und hebt die Fahne. Seid ein Teil der Gemeinschaft und seid für die Gemeinschaft.“

Quelle: instagram.com

Die Schauspielerin wird noch in diesem Jahr im Film „The Miseducation of Cameron Post“( dt. „Die Fehlerziehung des Cameron Post“) zu sehen sein. Die Handlung dreht sich um das junge Mädchen Cameron, die im Jahr 1993 nach einem Autounfall beide Eltern verliert und zu ihrer konservativen Tante und ihrem Onkel nach Montana ziehen muss. Sie entdeckt dort langsam ihre Homosexualität und beginnt eine Beziehung zu ihrer Freundin Coley. Als Cameron beim Sex mit ihr von Tante und Onkel überrascht wird, stecken die sie in ein sogenanntes Umerziehungslager, in dem ihr die richtige Geschlechterrolle zurückgegeben werden soll.

Chloe erklärte ihre Haltung zum Film so : „Ich möchte, dass dieser Film eine Plattform ist. Ich möchte, dass dieser Film eine Konversation loslöst und dazu beiträgt, dass in Amerika, wo es die sogenannte Konversionstherapie immer noch gibt, Lobbyarbeit dagegen geleistet wird.“ Der Hollywood-Star  fliege dafür extra nach Washington, um den Film dort vorzuführen, um ein offenes Gespräch mit Politikern und Lobbyisten zu führen. (SV)

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