Mittwoch, 11. März 2009 14:07 Uhr

Chris Brown: Belastende Beweise aufgetaucht

Die Schlinge zieht sich zu: Den neuesten Berichten zufolge liefert eine SMS von Chris Browns Managerin den Beweis für seinen Angriff auf Rihanna. Brown soll mit 16 eine heiße Affäre mit seiner damals 36-jährigen Managerin gehabt haben. Als Rihanna letzten Monat eine ellenlange SMS von Davis in Browns Handy gefunden hat, soll der Streit eskaliert sein.

Die Rechtspfleger bestätigen, dass Brown und „der Absender der Nachricht“ ein Treffen vereinbarten hatten. Ob es sich bei dem Absender aber tatsächlich um Davis handelt, steht noch nicht fest. Die eidesstattliche Erklärung des Polizeireviers von Los Angeles erklärt allerdings, die SMS käme „von eine Frau, mit der Brown eine sexuelle Beziehung gehabt hat“.

Sowohl Brown als auch Davis bestreiten, in der Vergangenheit jemals eine Affäre gehabt zu haben. In der Gegenwart steht Brown unter dem Verdacht, seine Lebensgefährtin Rihanna geschlagen, gebissen und bis zur Ohnmacht gewürgt zu haben. Er wurde des tätlichen Angriffs und der gesetzwidrigen Bedrohung angeklagt. Seine Verteidigungsrede steht noch aus, aber am 6. April muss der Schmusesänger vor Gericht erscheinen.

Nach einer anfänglichen Trennung sollen Rihanna und Brown inzwischen wieder zueinander gefunden haben. Die beiden Musiker versöhnten sich angeblich in der Villa von Hip Hop Mogul P. Diddy. Diddy gibt zu, sein Haus in Miami an Rihanna und Brown vermietet zu haben. Was dort besprochen wurde, will er allerdings nicht preisgeben. „Es war eine schlimme Zeit für sie und ich war zu ihrer Unterstützung da“, sagt der Künstler stattdessen in einem Interview und unterstreicht: „Ich bin nicht mit ihrer Situation vertraut. Ich werde nicht darüber richten, sondern als Freund für sie da sein.“ Kritik an seiner Verkupplungsaktion will der Musiker nicht hören. Diddy motzt: „Es ist mein Haus und ich kann mein Haus verleihen, an wen ich will. Ich werde nicht den ersten Stein werfen oder irgendjemanden verurteilen. Wenn mich Freunde um einen Gefallen bitten, werde ich ihnen diesen auch tun – solange ich weiß, dass der Gefallen positiv ist.“ Den extremen Medienrummel und die Forderungen, Brown hinter Gitter zu bringen, kann der ‚Bad Boy for Life‘-Interpret nicht nachvollziehen. „Ich denke zwar nicht, dass es in Ordnung ist, jemanden zu schlagen“, stellt Diddy klar, setzt aber nach: „Wir wissen, dass Beziehungen manchmal schmutzig sind. Wir wissen nicht, was genau los war. Hier sind zwei junge Individuen verwickelt. Wir sollten für sie beten.“

Trotz des geforderten Verständnisses überlegt sich der Kindesender Nickelodeon, Brown von den bevorstehenden Kids Choice Awards auszuschließen. Ein Sprecher des TV-Senders erklärt, dass Browns private Eskapaden seinen musikalischen Erfolg überschatten: „Wie alle Nominierten bei den Kids Choice Awards wurde Chris Brown vor Monaten von Kindern gewählt – basierend auf seiner Arbeit als Künstler. Und die Kinder, die gewählt haben, werden am Ende den Sieger bestimmen.“ (BangMedia)

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Fotos: SonyMusic/ Dave Hill

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