Sonntag, 4. November 2018 17:32 Uhr

Chris Cornell: Familie verklagt seinen Arzt

Der Tod der Grunge-Legende Chris Cornell ist immer noch nicht vollständig aufgearbeitet. Im Fokus steht nun der Arzt des Sängers, denn ein verschreibungspflichtiges Medikament habe negativ eingewirkt und Cornell am Ende das Leben gekostet.

Chris Cornell: Familie verklagt seinen Arzt

Foto: Jaime Espinoza/WENN.com

Chris Cornell, der Frontsänger der Band „Soundgarden“, wurde am 18. Mai 2017 tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Die offizielle Todesursache des 52-jährigen Musikers lautet Selbstmord, jedoch wurden bei der Obduktion Reste eines verschreibungspflichtigen Medikaments in seinem Blut nachgewiesen. Obwohl die Gerichtsmediziner das Medikament als Todesursache ausschließen, behauptet seine Familie laut contactmusic.com, „dass ihn dieses Medikament unberechenbar gemacht hat – und deshalb für seinen Tod verantwortlich ist.“

Vicki Cornell, die Witwe des verstorbenen Sängers sowie die Kinder Toni und Christophe, verklagen nun Dr. Coblin, den Arzt, der Chris Cornell im September 2015 hohe Dosen des Medikaments Lorazepam verschrieben hatte, das gegen Angstzustände eingesetzt wird.

Haben Tabletten Urteilsvermögen eingeschränkt?

Sie behaupten, dass er durch die Tabletten in seiner Wahrnehmung und in seinem Urteilsvermögen eingeschränkt gewesen sei sowie ein gefährlich impulsives Verhalten und Kontrollverlust gezeigt habe, dass ihm am Ende das Leben gekostet hat. Außerdem habe der Arzt ihn nicht richtig untersucht und ignoriert, dass Cornell in der Vergangenheit schon Probleme mit Drogenabhängigkeit hatte. Den Anwälten der Witwe zufolge, hatte Chris Cornell kurz vor seinem Tod alles, wofür es sich zu leben lohnt und plante gerade ein neues Album, Auftritte sowie ehrenamtliches Engagement.

Der Angeklagte, ein Dr. Coblin, hat sich zu den Vorwürfen bisher noch nicht geäußert. (CI)

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