Mittwoch, 25. März 2009 18:46 Uhr

Chris Martin und seine Alpträume von einem stinknormalen Job

Wie niedlich bescheiden: Musik-Superstar Chris Martin findet, er verdient den ganzen Erfolg nicht. Obwohl Coldplay Millionen Alben weltweit unter die Menschen bringt, hat der Sänger ständig das Gefühl, sich beweisen zu müssen.

In einem Interview beschreibt der Engländer seinen Drang, den Erfolg seiner Jungs zu rechtfertigen: „Ich wache jeden Tag auf und denke mir: ‚Ok, wir müssen uns wirklich beweisen. Wir müssen uns dafür rechtfertigen, wo wir sind.'“ Die zahllosen Hits kommen Martin manchmal surreal vor. Er gesteht: „Ich habe ständig Angst davor, dass mein Vater ins Zimmer kommt und mich aufweckt, damit ich zu meiner echten Arbeit gehe.“

Neben seinen Alpträumen von einem normalen Job weiß der Künstler gut mit Kritikern umzugehen und ist sich bewusst, dass nicht jeder die Musik von Coldplay mögen kann.

Um diese These zu untermauern, vergleicht er seine Band mit dem australischen Hefe-Brotaufstrich der Marke Vegemite: „Wir sind in vielerlei Hinsicht wie Vegemite. Viele Leute mögen uns, aber noch mehr mögen uns nicht. Ich würde gerne jeden davon überzeugen, dass unser persönliches Vegemite brillant ist – aber das wird mir niemals gelingen.“

Seinen Fans und allen Musikliebhabern rät er, sich ihre eigene Meinung über Musik zu bilden und nicht blind den Szenekritikern zu vertrauen.

Dem neuseeländischen Blatt ‚Sunday Star Times‘ sagt Martin: „Würde uns jeder mögen, würde das nichts für uns bedeuten. Zum Beispiel: Ich mag die Bücher von Sherlock Holmes, aber eine Menge andere Leuten finden sie scheiße. Trotzdem bin ich ein Fan.“ Seine Meinung vertritt er mit Nachdruck und stellt scherzhaft klar: „Diese Bücher sind etwas Besonderes für mich, wenn ihr sie also nicht mögt, dann fickt euch!“

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