Sonntag, 31. Mai 2020 19:55 Uhr

Chrissy Teigen spendet 200.000 Dollar an verhaftete Demonstranten

imago images / MediaPunch

Chrissy Teigen (34) solidarisiert sich mit den Protestkundgebungen nach dem Mord an George Floyd. Das Model spendete 200 000 Dollar. Mit dem Geld soll die Kaution für verhaftete Demo-Teilnehmer beglichen werden.

Am 25. Mai erstickte der Polizist Derek Chauvin in Minneapolis den Afroamerikaner George Floyd ohne ersichtlichen Grund bei einer Kontrolle. Er drückte minutenlang sein Knie gegen dessen Hals, obwohl überhaupt keine Gegenwehr erfolgte. Seit der Tat erschüttern gewaltige Proteste die Straßen der amerikanischen Großstädte von Ost bis West. Sie fordern ein Ende der Polizeibrutalität und des offensichtlichen Rassismus gegen schwarze US-Bürger.

Die Stimmung kippte vielerorts in Gewalt um. Etliche Protestierer wurden festgenommen. Nun stellt sich folglich die Frage, wer die Kaution für die Demonstranten in Haft bezahlt. Diese kann mehrere tausend Dollar betragen und ist damit für Otto-Normalverdiener alles andere als keine finanzielle Kleinigkeit.

Chrissy Teigen stichelt gegen Trump

An dieser Stelle tritt Chrissy Teigen auf den Plan. Die zweifache Mutter und erbitterte Kritikerin von Donald Trump (73) schickte am Wochenende über Twitter folgende Nachricht in die Welt hinaus: „Zu Ehren der MAGA-Nacht (Make Amerika Great Again), was zum Teufel das auch sein mag, spende ich 100.000 Dollar, mit denen Protest-Teilnehmer überall im Land aus der Haft freigekauft werden sollen.“

Ihr Tweet, der eindeutig als ein heftiger Seitenhieb auf den Präsidenten interpretiert werden kann, traf zum Teil auf Gegenwehr. Ein User kommentierte Teigens Ankündigung mit „Randalierer und Kriminelle“. Mit seinen Worten rief er allerdings die gegenteilige Reaktion bei der Ehefrau von John Legend (41) hervor. Sie antwortete prompt: „Oh, wenn das so ist, brauchen sie wahrscheinlich mehr Geld. Ich verdoppele auf 200.000 Dollar.“

Mit ihrer Spende reiht sich Chrissy Teigen in eine lange Reihe von Prominenten ein, die sich öffentlich schockiert über den Todesfall von George Floyd äußerten. Auch Taylor Swift (30), Madonna (61), Kylie Jenner (22) und Selena Gomez (27) riefen zu einem Wandel in Politik und Gesellschaft auf.

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