Mittwoch, 3. Januar 2018 15:26 Uhr

Chrissy Teigen weigert sich Dolce und Gabbana zu tragen

Chrissy Teigen weigert sich aus menschenrechtlichen Gründen Dolce und Gabbana zu tragen. Der ‚Lip Sync Battle‘-Star und sein Ehemann John Legend machen kein Geheimnis daraus, dass sie Schwierigkeiten hatten, ihre gemeinsame 19 Monate alte Tochter Luna zu zeugen.

Chrissy Teigen weigert sich Dolce und Gabbana zu tragen

Foto: WENN.com

Deshalb verweigern sie nun auch jegliche Kleidung von Dolce und Gabbana, da sich das Designer-Duo in einem Interview im Jahre 2015 negativ zu Regenbogenfamilien geäußert hatte und klarstellte, dass Kinder, die durch Fruchtbarkeitsbehandlungen gezeugt wurden, „künstlich“ seien.

Chrissy offenbarte ihre Meinung laut ‚Daily Mail‘, während sie sich für den YouTuber Logan Paul einsetzte, der vor wenigen Tagen ein Video aus einem japanischen Wald hochgeladen hatte, in dem eine Leiche zu sehen war (Video unten). Das 32-jährige Model, das aktuell mit dem zweiten Kind schwanger ist, schrieb: „Re: Logan Paul, immer wieder, wenn Menschen ethische Fehler begehen, fragte ich mich, ob wir wirklich versuchen müssen, ihre Karrieren oder Leben zu versauen oder ob wir lieber ihre Entschuldigungen akzeptieren sollten. Ein ähnliches Beispiel ist mein Problem mit einem bestimmten Modehaus. Vor Jahren sagten die Designer Dinge über Kinder künstlicher Befruchtung, die ich persönlich grausam finde. Deswegen entschied ich mich schlicht und einfach dazu, ihre Kleidung nicht mehr zu tragen, anstatt sie öffentlich zu vernichten.“

Auch andere Stars waren für Boykott

Auch Stars wie Courtney Love, Elton John und Ricky Martin hatten sich im Jahr 2015 dafür eingesetzt, dass die Stücke von Dolce und Gabbana nicht mehr getragen werden. Dem italienischen Nachrichtenmagazin ‚Panorama‘ hatte Domenico Dolce damals gesagt: „Gebärmutter zur Miete, Sperma aus dem Katalog. Wer würde sich freiwillig melden, Tochter aus solch einer Chemie zu werden? Die Fortpflanzung sollte ein Akt der Liebe sein. Selbst Psychiater sind auf die Auswirkungen dieser Experimente nicht vorbereitet. Man wurde geboren, um einen Vater und eine Mutter zu haben. Und so sollte es bleiben. Deshalb halte ich auch nichts von chemischen Kindern und künstlichen Babys.“

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